14 Juli 2022

Parahotellerie in der Schweiz erholt sich im ersten Quartal

Die Schweizer Parahotellerie hat zu Beginn des Jahres eine klare Erholung gezeigt. Insbesondere KollektivunterkĂŒnfte wie Jugendherbergen waren in der Zeit von Januar bis MĂ€rz wieder deutlich besser gebucht.

Aber auch die hiesigen CampingplĂ€tze und Ferienwohnungen waren wieder klar gefragter. Konkret logierten im ersten Quartal 2022 in UnterkĂŒnften der Parahotellerie rund 4,4 Millionen GĂ€ste, wie das Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS) am Donnerstag mitteilte. Das sind gut 50 Prozent mehr als im deutlich von der Pandemie geprĂ€gten ersten Quartal 2021.

Besonders ausgeprĂ€gt war die Zunahme bei den KollektivunterkĂŒnften wie Jugendherbergen. Hier wurden mit gut 919’000 fast vier Mal so viele LogiernĂ€chte registriert wie im Vorjahreszeitraum.

Im grössten Segment der Ferienwohnungen lag der Zuwachs derweil bei gut 30 Prozent auf 3,3 Millionen. Auf den bereits im Vorjahr verhĂ€ltnismĂ€ssig gut besuchten CampingplĂ€tzen lag die Anzahl der LogiernĂ€chte von Januar bis MĂ€rz bei knapp 160’000 – dies bedeutet eine Zunahme von rund 13 Prozent.

Einmal mehr war die Parahotellerie im ersten Quartal 2022 vor allem bei Schweizer GÀsten beliebt. Die inlÀndische Nachfrage machte laut den Zahlen des BFS mit 2,5 Millionen LogiernÀchten gut drei Viertel der gesamten Nachfrage aus. Im Vorjahreszeitraum machten die Schweizer GÀsten allerdings gar noch 87 Prozent aus.

Die Parahotellerie ist ein Teil des Beherbergungsgewerbes. Sie umfasst UnterkĂŒnfte, die nicht eigentlich Hotels sind, aber einen Ă€hnliche Service bieten. Gemeint sind etwa Privatzimmer, Ferienwohnungen, Appartements, Chalets, Jugendherbergen, CampingplĂ€tze oder Pensionen.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)