18 Januar 2022

Pandemie bringt der Post einen Allzeitrekord bei den Paketen

Das zweite Pandemiejahr hat der Post einen Allzeitrekord bei den Paketen gebracht: Ihre Mitarbeitenden stellten 2021 erstmals in der Geschichte des Unternehmens mehr als 200 Millionen Pakete zu. Das sind 9,6 Prozent mehr als im Jahr 2020.

Der Boom des Onlinehandels in der Corona-Pandemie verÀndert die Arbeit der Pöstlerinnen und Pöstler. Insgesamt verarbeiteten sie im vergangenen Jahr 202,1 Millionen Pakete, wie die Post am Dienstag mitteilte. Das sind 35 Prozent mehr als noch im Jahr 2019.

WĂ€hrend die Paketpost fĂŒr das Unternehmen immer wichtiger wird, setzte sich der RĂŒckgang bei der Briefpost fort. Insgesamt wurden den Angaben zufolge 1811 Millionen adressierte Briefe zugestellt – 3,3 Prozent weniger. Die Post spricht in ihrem CommuniquĂ© von einer immer noch eindrĂŒcklichen Menge an Briefen. Sie hĂ€lt aber zugleich fest, dass die Briefmengen in den letzten zehn Jahren um rund 30 Prozent zurĂŒckgegangen seien.

Die Post sieht sich durch die Entwicklung in ihrer Entscheidung bestĂ€tigt, die Brief- und die Paketverarbeitung per Anfang des laufenden Jahres organisatorisch zusammenzufĂŒhren. Inzwischen stellen den Angaben zufolge die Briefpöstlerinnen und Briefpöstler rund die HĂ€lfte aller Pakete zu.

Die Massnahme sichere einerseits Arbeitsstellen, so die Post. Allein im vergangenen Jahr seien im zusammengefĂŒhrten Logistikbereich 809 Vollzeitstellen geschaffen worden. Andererseits sorge sie fĂŒr die nötige FlexibilitĂ€t in ausserordentlichen Zeiten.

Die Post rechnet auch in Zukunft mit steigenden Paketmengen. Bis 2030 will sie laut Communiqué die SortierkapazitÀten verdoppeln und zu diesem Zweck rund 1,5 Milliarden Franken in die Infrastruktur investieren. Dabei sollten sowohl regionale Paketzentren neu gebaut als auch die bestehenden ausgebaut werden.

In diesem Zusammenhang plant das Unternehmen auch die Anstellung zusÀtzlicher Mitarbeitender: Bis 2030 werde man voraussichtlich ungefÀhr 1500 zusÀtzliche Vollzeitstellen schaffen, hiess es in der Mitteilung.

(text:sda/bild:unsplash)