18 Februar 2024

„Oppenheimer“ r├Ąumt bei den britischen Bafta-Filmpreisen ab

„Oppenheimer“ ist der grosse Gewinner der britischen Bafta-Filmpreise: Die Film-Biografie von Regisseur Christopher Nolan r├Ąumte am Sonntagabend in London gleich sieben Preise der British Academy of Film and Television Arts (Bafta) ab.

Er wurde als bester Film ausgezeichnet, Nolan erhielt den Preis f├╝r die beste Regie und Schauspieler Cillian Murphy, der in „Oppenheimer“ den als Erfinder der Atombombe geltenden US-Physiker Robert Oppenheimer spielt, den Preis f├╝r den besten Hauptdarsteller.

„Oppenheimer“ war bei den Baftas in 13 Kategorien nominiert und setzte sich in der K├Ânigskategie des besten Films gegen das franz├Âsische Justizdrama „Anatomie eines Falls“ mit der deutschen Schauspielerin Sandra H├╝ller in der Hauptrolle, die Frankenstein-Geschichte „Poor Things“, die College-Tragikkom├Âdie „The Holdovers“ und das Western-Drama „Killers of the Flower Moon“ von Regie-Altmeister Martin Scorsese durch.

Neben „Oppenheimer“-Darsteller Murphy wurde auch Robert Downey Jr. als bester Nebendarsteller ausgezeichnet. Der Ire Murphy zeigte sich nach seiner Ehrung „├╝berw├Ąltigt“ und f├╝gte hinzu, er sei „begeistert und ein bisschen schockiert“.

Der Bockbuster mit einem Einspielergebnis von mehr als einer Milliarde Dollar (910 Millionen Euro) hat seine Favoritenrolle f├╝r die Oscar-Verleihung in drei Wochen damit noch einmal klar best├Ątigt. Bei der Verleihung der Golden Globes r├Ąumte „Oppenheimer“ im Januar bereits f├╝nf der begehrten US-Film- und Fernsehpreise ab. Bei den Critics Choice Awards, den Preisen der US-Filmkritiker, wurde er in acht Kategorien ausgezeichnet.

Der zweite grosse Gewinner bei den Baftas war mit f├╝nf Preisen „Poor Things“ von Regisseur Giorgos Lanthimos: Hollywood-Star Emma Stone wurde f├╝r ihre Rolle als von einem wahnsinnigen Wissenschaftler wieder zum Leben erweckte und mit dem Hirn eines F├Âtus ausgestattete Leiche als beste Hauptdarstellerin geehrt. Sie schlug unter anderem H├╝ller („Anatomie eines Falls“) und „Barbie“-Darstellerin Margot Robbie aus dem Feld.

Als beste Nebendarstellerin wurde die US-Schauspielerin Da’Vine Joy Randolph f├╝r ihre Rolle in „The Holdovers“ geehrt. H├╝ller, die f├╝r ihre Rolle im Holocaust-Drama „The Zone of Interest“ auch in dieser Kategorie nominiert war, ging bei den Baftas leer aus, ihre beiden Filme aber nicht: „Anatomie eines Falls“ erhielt den Preis f├╝r das beste Original-Drehbuch, „The Zone of Interest“ wurde als bester britischer Film, als bester nicht-englischsprachiger Film und f├╝r den besten Ton ausgezeichnet.

F├╝nf Preise f├╝r „Poor Things“

(text:sda/bild:keystone)