6 Oktober 2023

OberlÀnder Bergbahnen mit Wachstum

FĂŒr das Saison-Monitoring Sommer analysierte Seilbahnen Schweiz als Verband der Schweizer Seilbahnbranche auch im September die GĂ€steanzahl (Ersteintritte) sowie den Umsatz fĂŒr den Personentransport von 60 Mitgliedern aus der gesamten Schweiz. Die kumulierten Ergebnisse seit Sommerbeginn sind dabei sehr erfreulich: Insgesamt haben die Seilbahnen in der Schweiz im Vergleich zur letzten Sommersaison ĂŒber 10 % mehr GĂ€ste transportiert und damit seit Mai 14 % mehr Umsatz erwirtschaftet.

Die Zentralschweiz konnte mit 23 % mehr GĂ€sten den grössten Zuwachs erreichen, ebenfalls bemerkenswert ist die Steigerung von 16 % im Berner Oberland. «Die grosse Anzahl an GĂ€sten aus den FernmĂ€rkten begĂŒnstigt die Branche weiterhin. Zudem haben die sonnigen Wetterbedingungen, besonders an den Wochenenden, viele GĂ€ste in die Berge gelockt. Bergerlebnisse sind und bleiben attraktiv fĂŒr die Schweizer Bevölkerung», so Berno Stoffel, Direktor von SBS.

Bei einem Vergleich zwischen der aktuellen Sommersaison und dem Durchschnitt der letzten fĂŒnf Jahre ist erkennbar, dass in der gesamten Schweiz die GĂ€steanzahl um 14 % und der Umsatz um 27 % zugelegt haben. Die verschiedenen Regionen können sich dabei auf einen GĂ€stezuwachs zwischen 30 % in der Zentralschweiz und 5 % in der Ostschweiz freuen. Lediglich GraubĂŒnden verzeichnet ein leichtes Minus von 3 %. «Diese Zahlen zeigen eindrĂŒcklich, dass der von vielen Bergbahnen eingeschlagene Weg des Ausbaus des Sommer- und Herbstangebotes sehr gut vom Markt aufgenommen wird», so Stoffel abschliessend.

Bildlegende: die Gondel der Niederhornbahn am Thunersee

(text:pd/bild:pg)