Oberhofen will Wasserversorgung verbessern
Fast 995’000 Franke soll die neue Wasserverbindungsleitung Oberhofen-Sigriswil kosten. Über diesen Verpflichtungskredit wird Ende September 2026 aber noch an der Urne abgestimmt. Weshalb es diese Wasserleitung braucht, erklärt der zuständige Oberhofener Gemeinderat, Romeo Arnold, gegenüber Radio BeO:
«Wir brauchen ein zweites Standbein für die Trinkwasserversorgung. Das ist etwas, was vom Kanton verlangt wird. Zudem haben wir es diesen Sommer erneut gesehen, dass es sehr trocken war. Teilweise sind unsere Quellen nicht genügend ausgiebig. Deshalb nahmen wir auch schon Wasser von Hilterfingen zusätzlich dazu. Nun geht es aber darum, dass wir auf der anderen Seite, also von Sigriswil, eine Verbindung schaffen. So dass wir dort auch eine bessere Versorgungssicherheit von Trink-, Brunn- und Löschwasser haben.»
Ebenfalls Teil der Urnenabstimmung ist der Wasservertrag mit der Wasserversorgungsgenossenschaft Sigriswil. Dieser Vertrag beinhaltet jährlich wiederkehrende Vertragskosten von 28’606 Franken. Bei der Planung habe man auch so gut es geht die Klimaveränderung berücksichtigt. Zudem haben man mit einer grösseren Leitung, sprich mit einer 250er statt einer 200er, für die Zukunft vorgesorgt, sagt Romeo Arnold.
Die Akten dazu liegen momentan auf der Gemeindeverwaltung Oberhofen auf. Die Urnenabstimmung findet am 27. September 2026.
(text:jkä/bild:pg)