Oberdiessbach plant für 2027 ein Minus von 581’000 Franken
Das vom Gemeinderat zuhanden der Gemeindeversammlung vom 7. Dezember 2026 verabschiedete Budget für das Jahr 2027 basiert auf einer unveränderten Steueranlage von 1,64 Einheiten. Der allgemeine Haushalt (durch Steuern finanziert) wird voraussichtlich mit einem Aufwandüberschuss von 473′ 800 Franken abschliessen. Mit Ausnahme der Stromtarife, der Kehrichtgrundgebühr (Senkung um 20 Franken) und der Abwassergrundgebühr (Erhöhung um 25 Franken) bleiben die übrigen Gebührenansätze unverändert. Unter Einbezug der gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen wird ein gesamthaftes Defizit von 581’000 Franken erwartet.
In der Investitionsrechnung sind Vorhaben von insgesamt 4,911 Mio. Franken geplant. Nach Abzug der Investitionsbeiträge von 1,05 Mio. Franken für die Sanierung des Geissbühlerhauses und die Erschliessung Tannlimatt resultieren Nettoinvestitionen von 3,861 Mio. Franken. Davon betreffen 1,825 Mio. Franken die gebührenfinanzierten Spezialfinanzierungen Abwasserentsorgung und Abfall. 2,036 Mio. Franken sind für Investitionen im allgemeinen Haushalt vorgesehen.
Der Finanzplan 2027–2031 rechnet durchweg mit einer Steueranlage von 1,64. Die Erfolgsrechnung im allgemeinen Haushalt weist gestützt auf die heutigen Erkenntnisse durchweg Aufwandüberschüsse aus. Insgesamt sind in der Planperiode im Gesamthaushalt Nettoinvestitionen in Höhe von 12,373 Mio. Franken vorgesehen.
Der Bilanzüberschuss der Gemeinde beträgt aktuell rund 9,8 Mio. Franken. Das zur Deckung von Aufwandüberschüssen vorhandene Eigenkapital weist am Ende der Planperiode im Jahr 2031 immer noch einen Bestand von 7 Mio. Franken auf.
(text:pd/bild:unsplash)