Nur Giger startet von den Spitzenschwingern mit einem Sieg
Im 1. Gang des 18. Kilchberger Schwingets enden viele Spitzenpaarungen ohne Sieger. Samuel Giger feiert derweil ein Comeback nach Mass.
Die mit Spannung erwarteten Spitzenpaarungen hielten nur bedingt, was sie versprochen hatten. Fabian Staudenmann, mit sechs Kranzfestsiegen der beste Schwinger der Saison, fand gegen Schwingerkönig Armon Orlik abermals kein Resultat. So endete auch das vierte Duell in dieser Saison zwischen dem Berner Topfavoriten und dem Bündner ohne Sieger.
Ebenfalls unentschieden endete die zweite absolute Spitzenpaarung. Der Gestellte zwischen Michael Moser und Werner Schlegel darf als Erfolg für den Berner gewertet werden, der in zuvor vier Duellen mit dem St. Galler Schlegel stets auf dem Rücken gelandet ist.
Keinen Sieger gab es auch im Duell zwischen dem Berner Adrian Walther und Nick Alpiger, wobei die grösste Nordwestschweizer Hoffnung mehr für den Sieg tat, jedoch nicht zum Resultat kam.
So gehört Samuel Giger zu den grossen Siegern nach dem 1. Gang. Der Thurgauer, einer der drei Gewinner des Kilchbergers vor fünf Jahren, feierte ein gelungenes Comeback. Bei seinem ersten Ernstkampf seit Mitte Mai liess er dem Berner Matthias Aeschbacher keine Chance. Den Thurgauer hatte seit dem Luzerner Kantonalen in Ruswil eine Schulterverletzung ausser Gefecht gesetzt.
Die Innerschweizer hatten einen schweren Stand. Mit Lukas Bissig unterlag die grösste Hoffnung des grössten Teilverbandes dem Titelverteidiger Damian Ott. Michael Gwerder zog gegen Sinisha Lüscher den Kürzeren, nachdem er selber mehr als einmal nahe am Resultat gewesen war. Marc Lustenberger gegen Matthieu Burger und Samuel Schwyzer gegen Lars Zaugg kamen nicht über einen Gestellten hinaus.
Die Innerschweizer Fahne hält Marcel Bieri hoch. Der Zuger setzte sich gegen Lario Kramer durch und bezwang damit eines der beiden Südwestschweizer Aushängeschilder. Mit Romain Collaud bezog auch der zweite Freiburger Hochkaräter eine Niederlage. Er musste sich von Joel Strebel das Sägemehl vom Rücken streichen lassen.
(text:sda/bild:unsplash)