Noémie Wiedmer aus Oey knapp an Olympia-Medaille vorbei
Die junge Oeyer Snowboardcrosserin Noémie Wiedmer wird im Olympiafinale unglückliche Vierte. Schon den ganzen Wettkampf über zeigte sich Wiedmer sehr stark. In der Qualifikation fuhr sie die drittschnellste Zeit aller Athletinnen und auch vom Achtelfinale bis in das Finale hinein startete die 18-jährige gut und konnte den Lauf jeweils von der Spitze weg kontrollieren. Im Finale waren die drei anderen Athletinnen aber hintenraus schneller – die erfahrenen Gegnerinnen fuhren ihr knapp davon. Nach dem Wettkampf sagte Wiedmer zum SRF, dass sie ihre Gefühlswelt noch nicht wirklich in Worte fassen könne, aber dass sie schon in der Qualifikation gemerkt habe, das es funktioniere. Und mit dem guten Qualifikationsresultat habe sie schon ein wenig ein Ziel erreicht gehabt, so habe sie ind die Finalläufe „gechillt reingehen“ können. Der Druck sei aber schon dagewesen, sagt Noémie Wiedmer.
(text:ogr/bild:swiss ski)