Noch keine neue Stapi für Thun
Bei der Ersatzwahl für das Thuner Stadtpräsidium konnte am Sonntag keine der drei Kandidatinnen das absolute Mehr von 8’157 Stimmen erreichen. Die Ergebnisse im Detail:
- Katharina Ali-Oesch (SP): 4’359 Stimmen
- Andrea de Meuron (Grüne): 4’507 Stimmen
- Eveline Salzmann (SVP): 7’446 Stimmen
169 Stimmzettel gingen leer ein, 79 waren ungültig. Die Stimmbeteiligung betrug 53,8 Prozent. Da das absolute Mehr verpasst wurde, kommt es am Sonntag, 5. Juli 2026, zum zweiten Wahlgang (Stichwahl).
Niemand erreicht das absolute Mehr
Auch bei der Ergänzungswahl für das frei gewordene Mandat im Gemeinderat hat im ersten Wahlgang niemand das absolute Mehr erreicht. Die Stimmen verteilen sich wie folgt auf die drei Kandidaturen:
- Valentin Borter (SVP): 6’374 Stimmen
- Claudius Domeyer (SP): 5’997 Stimmen
- Simone Rosser (Grüne): 3’245 Stimmen
Das absolute Mehr lag bei 7’809 Stimmen. 323 Stimmzettel gingen leer ein, 134 waren ungültig. Die Stimmbeteiligung betrug 52,2 Prozent. Somit kommt es am Sonntag, 5. Juli 2026, zu einem zweiten Wahlgang.
Das weitere Vorgehen für den zweiten Wahlgang
Da ein zweiter Wahlgang nötig ist, gelten nun folgende Fristen: Allfällige Rückzüge von Kandidaturen müssen der Stadtkanzlei bis spätestens am Dienstag, 16. Juni 2026, um 16.00 Uhr bekannt gegeben werden. Verbleibt je Amt nur noch eine Kandidatur, erklärt der Gemeinderat diese als gewählt.
Das Wahlmaterial für den zweiten Wahlgang vom 5. Juli 2026 wird den Thuner Stimmberechtigten bis spätestens am 25. Juni 2026 zugestellt.
(text:pd/bild:unsplash)