Niesenbahn AG präsentiert stabiles Ergebnis
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(03:24)
Die Generalversammlung vom 6. Mai 2026 folgte den Anträgen des Verwaltungsrates der Niesenbahn AG einstimmig. Den 425 Aktionär*innen und Gästen präsentierte Verwaltungsratspräsident Dr. Daniel Fischer ein stabiles Ergebnis. Den Aktionären wurde die solide Marktposition, die Akzente in der Weiterentwicklung, der künftige Investitionsbedarf sowie die Weiterentwicklung der Führung präsentiert. Zudem gibt es für das bestehende Aktionariat ein einmaliges Angebot.
Die Saison 2025 bestätigt die solide Marktposition
91’294 Gäste (plus vier Prozent gegenüber 2024) sorgten für einen Umsatz von CHF 6’076 Mio. (plus drei Prozent gegenüber 2024). Der Cash-Flow beträgt CHF 787’000. Das Gesamtprodukt aus «Bahn, Berg und Berghaus» ist im Schweizer Markt akzeptiert. Gemeinsam mit dem Pachtbetrieb «Berghaus Elsigenalp» wurde zum zweiten Mal über 7 Mio. Franken Umsatz erzielt.
Weiterentwickelte Strategie mit Fokus «Schweiz»
Der Verwaltungsrat verabschiedete im Berichtsjahr die Strategie Niesenbahn 2026-2030 inklusive Finanzplanung. Operative Akzente wurden in den Bereichen Personal, Marketing und Berghaus Elsigenalp gesetzt. Im vierten Pachtjahr resultierte auf Elsigen ein erster positiver Gesamt-Cash-Flow. Die Nachfrage entwickelte sich erfreulich und die Entwicklung unterstützt die das angestrebte Ganzjahres-Geschäftsmodell der Niesenbahn. Zudem wurde die regionale Vernetzung gestärkt. Zudem wurde die CO2-Bilanz des Unternehmens erstmals inklusive Gästemobilität erstellt, womit der Fokus auf den Herkunftsmarkt der Gäste und auf das Geschäftsmodell geschärft wurde.
Ablösung der Führung bis 2030
Der Verwaltungsrat hat sich in der Klausur 2025 mit der Weiterentwicklung der Unternehmensführung befasst. So wurde die Nachfolgeplanung auf strategischer wie operativer Ebene für den Zeitraum 2028 bis 2030 festgelegt.
Weiterhin grosser Investitionsbedarf und Fokus auf Produktivität
Trotz Investitionen von 15 Mio. Franken in Berghaus, Bahn und Trasse bleibt der Investitionsbedarf für die private Niesenbahn AG hoch (u. a. Sanierung Galerie Kulm und Fahrzeuge), weshalb der Verwaltungsrat 2025 mit der Schuldenrückzahlung begann und weiterhin einen sehr sorgfältigen Umgang mit den finanziellen Ressourcen sicherstellen will. Entsprechend soll der Fokus auf der Verbesserung der operativen Produktivität bleiben. «Verwaltungsrat und Geschäftsführung sind mit der Profitabilität 2025 bei der Niesenbahn nicht zufrieden. Nebst der Elimination von Einmaleffekten (Sonderkosten Personal und externen Leistungen sowie Eigenleistungen bei der Erneuerung der Infrastruktur) muss der Fokus auf die Verbesserung der operativen Produktivität gelegt werden. Die Niesenbahn
braucht im Mehrjahresdurchschnitt einen Cashflow von CHF 1,2 Mio. pro Jahr. Die entsprechenden Massnahmen wurden eingeleitet.», ordnete Verwaltungsratspräsident Dr. Daniel Fischer ein.
Einmaliges Angebot an die 975 Aktionärinnen und Aktionäre
Im Rahmen des Strategieprozesses legte der Verwaltungsrat der Generalversammlung auch einen Plan für den Umgang mit den 820 eigenen Aktien vor, welche seit der Einführung der Einheitsaktie 2021 im eigenen Bestand sind und sechs Prozent ausmachen. Davon sollen maximal 600 zum Verkauf angeboten werden. Das Angebot richtet sich exklusiv an im Aktienregister eingetragene Aktionärinnen und Aktionäre. Der Verkauf erfolgt ausschliesslich in Paketen zu je fünf Aktien zu 3’250 Franken; der Weiterverkauf ist erst nach der Generalversammlung 2031 möglich. Bei Überzeichnung erfolgt eine anteilsmässige Zuteilung.
(text:pd,jkä/bild:zvg niesenbahn ag)