30 Januar 2021

Nidwalden erhält Impfstoff von anderem Kanton für Zweitimpfung

Der Kanton Nidwalden hat erfolgreich ausserhalb des Kantons nach Impfstoff gesucht und kann nun die zweiten Impfungen gegen Covid-19 nach Plan vornehmen. Ein anderer Kanton hat nun ausgeholfen, wie Nidwalden am Samstagabend meldete.

Wegen der Impfstoff-Lieferengpässe bei Impfungen gegen das Coronavirus hatte Nidwalden bei anderen Kantonen angeklopft, um fristgerechte Zweitimmunisierungen sicherzustellen. Dem Kanton fehlten gemäss Angaben vom Freitag mehrere hundert Dosen. Diese seien nun gesichert, teilte der Kanton am Samstag mit.

Um die Frist bei allen Erstgeimpften einhalten zu können, benötigte Nidwalden eine zusätzliche Packung des Pfizer/Biontech-Impfstoffs. Die erhaltene Packung mit 975 Dosen will Nidwalden nach Beseitigung der Lieferengpässe und einer ausreichenden Verfügbarkeit an Impfstoff dem Geberkanton wieder zurückerstatten.

„Wir sind froh, dass wir auf diesem Weg eine schnelle Lösung gefunden haben und möchten uns für die interkantonale Solidarität bedanken“, liess sich Gesundheits- und Sozialdirektorin Michèle Blöchliger in der Mitteilung vom Samstag zitieren.

Den Namen des Geberkantons gab Blöchliger auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA nicht bekannt. Eine Nennung sei nicht abgesprochen worden, sagte sie dazu. Für die Suche nach Impfstoff sei eine gesamtschweizerische Auslegeordnung vorgenommen worden, an der auch das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und die Armeeapotheke beteiligt gewesen seien.

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