1 Februar 2024

Netanjahu: Geisel-Deal nicht um jeden Preis

Israels Ministerpr├Ąsident Benjamin Netanjahu will einem m├Âglichen neuen Abkommen ├╝ber eine Feuerpause im Gaza-Krieg und der Freilassung weiterer Geiseln nach eigenen Aussagen „nicht um jeden Preis“ zustimmen. „Wir haben rote Linien“, sagte der unter Druck stehende Regierungschef am Mittwochabend in einer Video-Ansprache, wie die „Times of Israel“ berichtete. Er bekr├Ąftigte demnach, man werde den Krieg nicht beenden, die Truppen nicht abziehen und f├╝r einen Geisel-Deal nicht „Tausende Terroristen“ aus Gef├Ąngnissen freilassen.

Ferner verlangte der Rechtspolitiker ein Ende des Mandats des umstrittenen UN-Hilfswerks f├╝r pal├Ąstinensische Fl├╝chtlinge (UNRWA). „Ich denke, dass es an der Zeit ist, dass die internationale Gemeinschaft und die UN verstehen, dass die Mission der UNRWA enden muss“, sagte er am Mittwochabend vor Diplomaten in Jerusalem.

(text:sda/bild:keystone)