15 Juli 2022

Naturschutzorganisationen bef├╝rworten Wolfabschuss

Nach zwei Rissen in kurzer Zeit haben Naturschutzorganisationen die Dezimierung des Problemrudels gefordert. Das B├╝ndner Beverin-Wolfsrudel griff f├╝nf Tage nach einem Mutterkuh-Riss eine weitere Kuh an und verletzte sie schwer.

Das Beverin-Rudel trete als besonders schadenstiftend in Erscheinung, schrieben die Naturschutzorganisationen WWF, Pro Natura und die Gruppe Wolf Schweiz in einer gemeinsamen Mitteilung am Freitag.

Es greife regelm├Ąssig gesch├╝tzte Schafherden an, riss 2020 einen Esel und jetzt zwei Mutterk├╝he. Es handle sich somit um eine Ausnahmesituation, die besondere Massnahmen erfordere.

Deshalb w├╝rden die Organisationen „rasches und zielgerichtetes Handeln durch Absch├╝sse von Jungw├Âlfen unterst├╝tzten“, hiess es weiter. Auch ein Abschuss des Leitwolfes des Beverinrudels werde bef├╝rwortet. Es sei offensichtlich, dass sich sein Verhalten nicht mehr ├Ąndern lasse.

Hingegen sprechen sich die Organisationen gegen die T├Âtung des ganzen Rudels aus. Dies sei rechtlich nicht zul├Ąssig.

(text:sda/bild:pexels)