1 September 2023

Nach einem Monat fast 135’000 E-Vignetten verkauft

Im ersten Monat nach der Einf├╝hrung hat das Bundesamt f├╝r Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) 134’407 elektronische Autobahn-Vignetten verkauft. Vor allem Personen aus dem Ausland interessierten sich zur Zeit f├╝r das neue Angebot.

Der Verkauf sei gut angelaufen, teilte das BAZG am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. Weil aber die wenigsten Schweizerinnen und Schweizer jetzt noch eine Vignette f├╝r das laufende Jahr br├Ąuchten, w├╝rden die E-Vignetten zur Zeit vor allem an Personen aus dem Ausland verkauft.

Die elektronische Vignette wurde am 1. August eingef├╝hrt. Doch bereits 2017 hatte der Bundesrat eine Vernehmlassung durchgef├╝hrt. Aufgrund der kontroversen Ergebnisse sprach er sich 2018 f├╝r die Einf├╝hrung einer freiwilligen E-Vignette aus, die parallel zur bisherigen Klebevignette angeboten werden soll.

Im Parlament umstritten war die Art und Weise der Kontrollen der E-Vignette. Schliesslich einigten sich die R├Ąte auf automatisierte Kontrollen mit fixen Anlagen und mobilen Ger├Ąten. Diese Kontrollen sollen nicht permanent und fl├Ąchendeckend stattfinden, sondern risikobezogen und stichprobenartig.

Die E-Vignette hat den Vorteil, dass sie jederzeit und ├╝berall gekauft werden kann. Im Gegensatz zur klassischen Klebevignette, die an das Fahrzeug gebunden ist, ist die elektronische Vignette ausserdem mit dem Kontrollschild verkn├╝pft.

F├╝r Fahrzeuge mit Wechselschildern ist ausserdem nur eine einzige elektronische Vignette erforderlich, gegen├╝ber einer pro Fahrzeug mit dem Aufkleber. Fahrzeughalter m├╝ssen auch keine Vignette nachkaufen, wenn sie im Laufe des Jahres ein neues Auto kaufen, sofern sie dasselbe Kontrollschild verwenden. Die E-Vignette ist – wie die klassischen Aufkleber – bis Ende Januar 2024 g├╝ltig.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)