4 Mai 2021

M├╝rren: Soll die Schilthornbahn Hilfsgelder beantragen?

Die Schilthornbahn AG m├Âchte wissen, ob ihre Aktion├Ąre die Einreichung eines H├Ąrtefall-Gesuchs begr├╝ssen w├╝rden oder nicht. Sie wird dazu an der Generalversammlung eine Konsultativabstimmung durchf├╝hren.

Das teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Zwar falle der Entscheid, ob man Covid-19-H├Ąrtefallmassnahmen beantragen solle, in die Kompetenz des Verwaltungsrats. Allerdings tangiere der Entscheid die Verm├Âgensrechte der Aktion├Ąre, weil damit ein dreij├Ąhriges Verbot von Dividenden-Aussch├╝ttungen verbunden sei. „Die Aktion├Ąre haben ihr Geld investiert mit dem Wissen, dass┬á die Schilthornbahn AG in den letzten Jahrzehnten immer Dividenden aussch├╝tten konnte“, sagt Schilthornbahn Direktor Christoph Egger. Deshalb m├Âchte der Verwaltungsrat die Generalversammlung konsulieren. 2020 brachen Ertrag und Frequenzen der Schilthornbahn wegen der Pandemie ein. Sie nahmen gesamthaft um rund 45 Prozent ab. Trotzdem sei es gelungen, einen positiven Cashflow zu erwirtschaften, schreibt die Bahn. Die Liquidit├Ąt sei zu jedem Zeitpunkt gew├Ąhrleistet gewesen.

Die Bahn k├Ânnte auch ohne Hilfsgelder ├╝berleben. Allerdings k├Ânnte sich, ohne Zustupf aus der Kantonskasse, das geplante neue Bahnprojekt Schilthornbahn 20XX um ein bis zwei Jahre verz├Âgern. Die Generalversammlung der Schilthornbahn AG findet im Juni statt.

(text:sda,mf/bild:schilthornbahn)