Schwierige Wintersaison für Berner Oberländer Seilbahnen
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(02:40)
Die Schweizer Seilbahnen können bisher überwiegend auf eine gute Wintersaison 2025/26 bis Ende März zurückblicken. Es gibt jedoch regionale Unterschiede. So schliessen die Berner Oberländer Bergbahnen die Wintersaison 2025/26 mit einem Minus von 6 Prozent ab. Regionen mit Skigebieten in höherer Lage verzeichnen eine erfreuliche Entwicklung, während tiefer gelegene Regionen Rückgänge verzeichnen. So schliesst das Wallis per Ende März auf gleichem Niveau wie im Vorwinter 2024/25 ab, während die Skigebiete in der Ostschweiz im Schnitt Verluste von zehn Prozent hinnehmen müssen.
Zwar liegen die Gästezahlen der Schweizer Bergbahnen im März unter dem ausserordentlich starken Vorjahresniveau, im Vergleich zum Fünfjahresdurchschnitt ergibt sich jedoch ein Plus von elf Prozent. Der zunächst milde Winter stellte insbesondere kleinere und tiefer gelegene Skigebiete vor Herausforderungen. Mit den Kälteeinbrüchen und Schneefällen im Februar und März hat sich die Situation jedoch spürbar entspannt.
Das erste Drittel des März war frühlingshaft und warm. Dies änderte sich Mitte und Ende März mit Starkschneefällen. Dadurch kamen sowohl Schneesportbegeisterte als auch Ausflugsgäste auf ihre Kosten. Dennoch liegen die Ersteintrittszahlen des März elf Prozent tiefer als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Neben dem Wetter sind die Sportferien ein Grund für den schwächeren März: Diese fielen dieses Jahr überwiegend auf den Februar.
(text:pd&pmu/bild:zvg niederhornbahn)