30 Juni 2023

Mindestens 13 Tote durch extreme Hitzewelle im S├╝den der USA

Mindestens 13 Menschen sind an den Folgen der seit zwei Wochen anhaltenden extremen Hitze im S├╝den der USA gestorben. Allein im texanischen Bezirk Webb an der Grenze zu Mexiko seien bis Mittwoch elf Tote registriert worden, teilten die Beh├Ârden am Freitag mit.

Unter ihnen ist demnach ein 14-J├Ąhriger, der in der vergangenen Woche bei einer Wanderung in einem Nationalpark bei Temperaturen von bis zu 48 Grad gestorben war.

Tragischerweise kam auch der Stiefvater bei einem Autounfall ums Leben, als er dem Jungen zur Hilfe eilen wollte. Im benachbarten Bundesstaat Louisiana starb in der vergangenen Woche eine 62-j├Ąhrige Frau, nachdem ein Sturm tausende Familien inmitten der Hitze ohne Strom und damit auch ohne Klimaanlage zur├╝ckgelassen hatte.

Seit Tagen leidet der S├╝den der USA unter einer Hitzewelle mit Temperaturen von ├╝ber 40 Grad. In Mexiko fielen dortigen Beh├Ârdenangaben vom Donnerstag zufolge zwischen dem 12. und 25. Juni ├╝ber hundert Menschen der extremen Hitze zum Opfer.

Unterdessen k├Ąmpfte Kanada weiter mit der schlimmsten Waldbrandsaison seiner Geschichte. Der Rauch der Feuer erreicht auch weite Teile der USA, wo die Beh├Ârden am Freitag erneut vor der schlechten Luftqualit├Ąt in New York und Philadelphia warnten. Inzwischen zog er sogar ├╝ber den Atlantik bis nach Portugal und Spanien. Wissenschaftler machen f├╝r die extreme Hitze und die schweren Br├Ąnde den Klimawandel verantwortlich.

(text:sda/bild:unsplash)