31 Juli 2026

Michelle Heimberg startet ambitioniert in die EM

Mit drei Europameistertiteln und unzähligen Schweizer Meistertiteln im Gepäck macht Michelle Heimberg im Wasserspringen so schnell niemand etwas vor. Seit fünf Jahrensie beim Schwimmclub Thun und blickt entsprechend ambitioniert  auf die Europameisterschaft, die vom 31. Juli bis zum 6. August in Frankreich stattfindet.

Ob Salto, Delfin, Auerbach oder Schraube – das Kunstspringen vom 3-Meter-Brett ist die Paradedisziplin von Michelle Heimberg. Während fast jeder schon einmal im Freibad von einem Sprungbrett ins Wasser gehüpft ist, bleibt das Wasserspringen im Leistungsbereich eine Nischensportart. Gegenüber Radio BeO erklärt Heimberg, dass es in den Bädern zwar überall Sprungbretter gäbe, diese jedoch meistens nicht für den professionellen Sport geeignet und die Profi-Anlagen schlicht zu teuer seien. Dadurch fehlen vielerorts die Trainingsmöglichkeiten für den Leistungssport. Dennoch helfe es, dass die Medien mittlerweile immer häufiger über ihre Sportart berichten.

Schon länger im medialen Rampenlicht steht das High Diving, also das Klippenspringen aus Höhen von 20 Metern und mehr. Für Michelle Heimberg war das jedoch nie ein Thema: Ihr grosses Ziel waren immer die Olympischen Spiele, weshalb sie sich bewusst für das klassische Kunst- und Turmspringen entschieden hat.

An der EM wird Michelle Heimberg in den Disziplinen 1-Meter-Brettm, 3-Meter-Brett sowie im 3-Meter-Synchronspringen (Mixed) um die Medaillen kämpfen.

(text:chl/bild:unsplash)