23 Mai 2024

Menschen mit Hochschulabschluss werden bei Einb├╝rgerung bevorzugt

Hochqualifizierte Menschen sind seit der Einf├╝hrung des neuen B├╝rgerrechtsgesetzes markant ├Âfters eingeb├╝rgert worden. Die Zahl der Eingeb├╝rgerten mit geringer Qualifikation ist hingegen zur├╝ckgegangen. Das zeigt eine Studie der Universit├Ąten Genf, Neuenburg und Basel.

Im Untersuchungszeitraum verf├╝gte nach altem Einb├╝rgerungsrecht rund ein Drittel der Eingeb├╝rgerten ├╝ber einen Hochschulabschluss. Nach neuem Recht sind es nahezu zwei Drittel, wie die Eidgen├Âssische Migrationskommission (EKM), welche die Studie in Auftrag gab, am Donnerstag mitteilte. Der Anteil von Menschen, die ├╝ber keine weiterf├╝hrende Ausbildung verf├╝gen, sank von 23.8 auf 8.5 Prozent.

Laut Studie sind die Zahlen eine Folge der deutlich restriktiveren gesetzlichen Vorgaben und eine Konsequenz der Handlungsspielr├Ąume der Kantone.

2018 wurden mit dem B├╝rgerrechtsgesetz neue, restriktivere Kriterien f├╝r die Einb├╝rgerung eingef├╝hrt. Neu werden zum Verfahren nur noch Menschen zugelassen, die seit mindestens zehn Jahren in der Schweiz leben und eine Niederlassungsbewilligung besitzen.

(text:sda/bild:unsplash)