13 MĂ€rz 2023

Mehrere LawinenniedergÀnge im Berner Oberland

Am Sonntag, 12. MĂ€rz 2023, ist es in Isenfluh, MĂŒrren und Meiringen zu LawinenniedergĂ€ngen gekommen, bei denen insgesamt sieben Personen verschĂŒttet wurden. Zwei MĂ€nner wurden
verletzt ins Spital geflogen. Ein Mann erlag seinen schweren Verletzungen am Sonntagabend im Spital.

Gegen 10.05 Uhr ging die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, wonach eine Lawine oberhalb Isenfluh (Gemeinde Lauterbrunnen) niedergegangen und ein SkitourengĂ€nger im Bereich des GĂ€lben Schopfs verschĂŒttet worden sei. Die umgehend ausgerĂŒckten EinsatzkrĂ€fte konnten den VerschĂŒtteten bergen und unter lebensrettenden Massnahmen ins Spital fliegen. Dennoch verstarb der 31-jĂ€hrige Schweizer aus dem Kanton Bern am Sonntagabend im Spital.

Gleichentags war es im Berner Oberland zu zwei weiteren Lawinen gekommen: Kurz nach 10.15 Uhr wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass eine Lawine in MĂŒrren (Gemeinde Lauterbrunnen) im Bereich des Mirrenberges niedergegangen sei. Dabei wurden drei Skifahrer verschĂŒttet. Sie konnten sich jedoch alle selbstĂ€ndig befreien und blieben unverletzt. Weiter
wurden kurz nach 16.00 Uhr drei SkitourengĂ€nger bei einem Lawinenniedergang in Meiringen im Gebiet der Schwarzwaldalp verschĂŒttet. Zwei Personen konnten unverletzt befreit werden, ihr
Begleiter wurde rund 30 Minuten spÀter geborgen und anschliessend in stabilem Zustand ins Spital geflogen.

Im Einsatz standen Rega-Crews, die Alpine Rettung Schweiz, mehrere Helikopter der Rega und Air Glaciers sowie Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern. Die Lawinengefahr in den Bergen dĂŒrfte auch weiterhin gegeben sein. Aus diesem Grund empfiehlt die Kantonspolizei Bern, die aktuellen Prognosen zur Schnee- und Lawinensituation zu konsultieren.

(text:pd/bild:pixabay)