4 November 2022

Mehr Papierkrieg f├╝r Berner Arztpraxen ab 2023

Mit der Anpassung der Patientenrechtsverordnung hat der Berner Regierungsrat die gesetzliche Mindestaufbewahrungszeit von Behandlungsdokumentationen erh├Âht. Diese betr├Ągt neu 20 statt 10 Jahre. Damit wird die Regelung an das revidierte kantonale Gesundheitsgesetz und an die neuen Verj├Ąhrungsfristen im Obligationenrecht angepasst. Die ├änderung tritt per 1.1.2023 in Kraft. Dadurch m├╝ssen die Berner Arztpraxen mit doppelt so viel Papier rechnen, sagt Gundekar Giebel von der Berner Gesundheitsdirektion zu Radio BeO. Viele Arztpraxen und Spit├Ąler seien mittlerweile schon digitalisiert, jedoch hinke man im Bezug auf ein elektronisches Patientendossier immer noch nach, sagt Gundekar Giebel weiter. Auf Anfrage von Radio BeO haben verschiedene Arztpraxen vom Berner Oberland gesagt, dass sie die Behandlungsdokumentationen bereits jetzt 20 Jahre aufbewahren. Wie sich die Situation mit dem Papier entwickeln werde, konnten sie zum jetzigen Zeitpunkt nicht einsch├Ątzen.

(text.pd,ol/bild:unsplash-symbolbild)