1 Mai 2026

Mehr Berner Bio im Teller – Offensive zeigt Wirkung

Die zweite Berner Bio-Offensive zeigt Wirkung: 300 Tonnen zusätzliche Bio-Rohware, 4400 tägliche Bio-Mahlzeiten und neue Partnerschaften von der Landwirtschaft bis zur Gastronomie. Nach fünf Jahren ist das vom Berner Regierungsrat angestossene Projekt abgeschlossen. Die aufgebauten Netzwerke werden eigenständig weitergeführt.

Die zweite Berner Bio-Offensive förderte und vernetzte Landwirtschaft, Verarbeitung, Handel und Gastronomie (siehe Kasten). Ziel war es, die Wertschöpfung regionaler Bio-Produkte zu steigern. Dank Projekten, Kooperationen, Bildungs- und Ernährungsangeboten sowie innovativen Geschäftsmodellen konnten neue Marktzugänge erschlossen und bestehende Strukturen gestärkt werden.

Bio vom Acker bis auf den Teller

Die zweite Berner Bio-Offensive hat Angebot und Nachfrage für regionale Bio-Produkte näher zusammengebracht. Die wichtigsten Erfolge auf einen Blick:

300 Tonnen Berner Bio-Rohware neu in Wertschöpfungsketten integriert
4400 Bio-Mahlzeiten täglich in der Gemeinschaftsgastronomie
35 neue Lieferbeziehungen
650 vernetzte Akteurinnen und Akteure

Zukunft gesichert

Mit dem Abschluss der Bio-Offensive sind die Grundlagen für die Weiterführung gelegt: Bestehende Organisationen übernehmen die Netzwerke und Kooperationen und entwickeln diese weiter. Regierungsrat Christoph Ammann, Wirtschafts-, Energie- und Umweltdirektor des Kantons Bern, sagt an der Medieninformation: «Wir haben gezeigt, dass mehr Berner Bio auf die Teller kommt, wenn die richtigen Leute zusammenarbeiten. Jetzt ist das Netzwerk geknüpft und kann auch ohne die aktive Unterstützung des Kantons weiter bestehen.»

Die Initiative «Bern ist Bio» wird künftig von den Akteurinnen und Akteuren der Berner Bio-Szene, wie dem INFORAMA oder Bio Bern, weitergeführt. Der Fokus liegt darauf, die aufgebauten Strukturen zu festigen, bestehende Kooperationen weiter auszubauen und zusätzliche Marktpotenziale zu erschliessen.

(text:pd/bild:unsplash-symbolbild)