7 M├Ąrz 2024

Mehr als die H├Ąlfte der beim Bund gestohlenen Daten waren sensibel

Bei dem Cyberangriff der Hackergruppierung „Play“ auf die Interlakner IT-Firma Xplain im Mai 2023 sind ├╝ber 9000 Datenobjekte der Bundesverwaltung gestohlen und in der Folge im Darknet ver├Âffentlicht worden. Mehr als die H├Ąlfte der Daten enthielten sensitive Informationen, wie das Bundesamt f├╝r Cybersicherheit (BACS) am Donnerstag mitteilte.

Die insgesamt 4779 sensitiven Datenobjekte des Bundes umfassten Personendaten, technische Informationen, klassifizierte Informationen und Passw├Ârter, wie das BACS am Donnerstag weiter mitteilte. 121 Objekte waren klassifiziert. Vier Objekte enthielten lesbare Passw├Ârter.

95 Prozent der entwendeten Daten des Bundes entfielen laut dem BACS auf die Verwaltungseinheiten des eidgen├Âssischen Justiz und Polizeidepartements (EJPD). Darunter waren unter anderem Daten des Bundesamtes f├╝r Polizei (Fedpol) und des Bundesamtes f├╝r Zoll und Grenzschutz (BAZG). Dabei ging es unter anderem um Personendaten der Milit├Ąrpolizei sowie um Angaben zu Personen, die 2015 im Hooligan-Informationssystem aufgef├╝hrt waren, welches das Fedpol betreibt, wie das damalige Nationale Zentrum f├╝r Cybersicherheit (NCSC) im November 2023 mitteilte.

(text:sda&chl/bild:unsplash)