2 Januar 2024

Mehr als 20 Wölfe seit Anfang Dezember im Wallis getötet

Seit der Einführung der revidierten Jagd- und Schutzverordnung per Dezember 2023 sind im Wallis 21 Wölfe getötet worden. Der letzte Abschuss ereignete sich am vergangenen Montag.

Der betroffene Jungwolf war Teil des Rudels von Les Toules und wurde von einem Wildhüter in Begleitung der Jagdgesellschaft getötet. Dies geht aus der letzten Zählung auf der Website der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere (DJFW) des Kantons Wallis vom Dienstag hervor.

Die Kantone haben die Möglichkeit, im Dezember und Januar „präventive Regulierungsabschüsse“ zu tätigen, wenn sie vom Bundesamt für Umwelt (Bafu) dafür grünes Licht erhalten. Das Wallis darf mehr als die Hälfte der dreizehn Rudel, die sich auf dem Kantonsgebiet bewegen, von der Landkarte streichen. Das wären mindestens 34 Wölfe bei rund 100 Individuen.

(text:sda/bild:keystone)