Marianna Lehmann ist neue Verwaltungsratspräsidentin des Bödelibads
Das Bödelibad braucht dringend eine Sanierung. Rund 16 Millionen Franken dürfte diese kosten. Seit Längerem wird nach Lösungen gesucht, nun soll es ein neu aufgestellter Verwaltungsrat richten und die Erneuerung des Frei- und Hallenbads vorantreiben.
An der gestrigen ausserordentlichen Generalversammlung wurde Marianna Lehmann aus Wilderswil zur neuen Verwaltungsratspräsidentin gewählt. Die ausgebildete Hotelkauffrau verfügt über langjährige Erfahrung in öffentlichen Ämtern sowie in sozialen und kulturellen Bereichen. Mit ihrer regionalen Verankerung übernimmt sie das Präsidium in einer für das Bödelibad wegweisenden Phase. Als ersten Schritt will sie den Dialog mit den umliegenden Gemeinden und der Bevölkerung suchen.
Ebenfalls neu in den Verwaltungsrat gewählt wurden Karin Brönnimann aus Unterseen und Anjuly Inäbnit aus Ringgenberg. Die diplomierte Architektin FH/SIA bringt zusätzliches Fachwissen im Bereich Bau mit, angesichts der anstehenden Sanierungs- und Erneuerungsmassnahmen von besonderer Bedeutung. Die Juristin mit Master of Law ergänzt das Gremium zudem mit ihrer juristischen Kompetenz und unterstützt insbesondere bei rechtlichen und vertraglichen Fragen.
Gleichzeitig bleibt ein Teil des bisherigen Verwaltungsrats bestehen. Ueli Stähli, Martin Amacher und Katja Rütti sorgen für Kontinuität. Das wichtigste Ziel des neu aufgestellten Verwaltungsrats sei die langfristige Sicherstellung des Frei- und Hallenbads Bödelibad.
(text:pmu&pd/bild:bödelibad)