29 Mai 2022

FC Luzern schafft Klassenerhalt

Der FC Luzern bleibt in der Super League. Er verteidigt seinen Platz dank dem 2:0-Heimsieg in der Barrage gegen den Herausforderer Schaffhausen. Drei Tage nach dem 2:2 treffen Schulz und Ugrinic. Der FC Luzern erlebte einen Saisonabschluss, der die Barrage beinahe erstrebenswert macht. Im ausverkauften Stadion feierte der Vorletzte der abgelaufenen Super-League-Saison den Klassenerhalt. Die Stimmung unter den Luzerner Fans war von der ersten bis zu letzten Minute ausgelassen, auch wenn die Nervosit├Ąt erst nach dem 2:0 von Filip Ugrinic in der 70. Minute etwas nachliess. Die Luzerner konnten auch im R├╝ckspiel keinen Klassenunterschied aufzeigen, sie waren aber doch das st├Ąrkere Team. F├╝r den entschlossenen Start in die Partie wurden sie in der 19. Minute mit einem Handspenalty belohnt, den der Deutsche Marvin Schulz verwertete. Danach tat sich der Oberklassige immer wieder mal schwer, h├Ątte aber seine Nerven mit mehr Effizienz schonen k├Ânnen. Bevor Ugrinic der zweite Treffer gelang, vergaben Dejan Sorgic, Pascal Sch├╝rpf und Christian Gentner gute Chancen. Vom FC Schaffhausen kam Gegenwehr. Der Unterklassige liess sich von der Kulisse nicht einsch├╝chtern und hielt k├Ąmpferisch dagegen. Immer wieder zeigte sich der Biss von Schaffhausen und die Zweik├Ąmpfe bewegten sich in der Grauzone. Es war in der hitzigsten Phase, kurz vor der Pause, der konsequenten und umsichtigen Spielf├╝hrung von Schiedsrichter Sandro Sch├Ąrer zu verdanken, dass die Partie nicht ausartete. Im Kampf war Schaffhausen ebenb├╝rtig, im Spiel aber lange Zeit etwas hilflos, wenn nicht Raul Bobadilla oder Joaquin Ardaiz Raum f├╝r ihre Tricks hatten. Erst in der letzten halben Stunde erspielte sich das von Hakan Yakin und Martin Andermatt betreute Team gute, von Luzerns Keeper Marius M├╝ller vereitelte Chancen. Uran Bislimi, Francisco Rodriguez und Guillermo Padula h├Ątten die Hoffnung beim Herausforderer zur├╝ckbringen k├Ânnen, der eine neunte Saison in Folge in der Challenge League bleiben wird. Im kommenden Jahr sind die Aufstiegschancen mit der Erweiterung der Super League dann etwas gr├Âsser. Luzern wird darauf hoffen, in der kommenden Spielzeit nichts mehr mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Die Weichen scheinen richtig gestellt. Unter Mario Frick spielte der FCL eine gute R├╝ckrunde. Der Liechtensteiner formte aus einer verunsicherten Gruppe ein solides Team, das gerade auch in schwierigen Situationen ├╝berzeugen konnte. Den letzten Test hatte die Mannschaft nach dem knapp verpassten direkten Ligaerhalt in der Barrage zu bestehen. Sie bestand ihn nicht nur, sondern tat es vor ├╝ber 15’000 Zuschauern in Feierlaune. Ende gut, alles gut f├╝r den FC Luzern.

(text&bild:sda)