22 November 2021

FC Luzern trennt sich von Fabio Celestini

Fabio Celestini ist nicht mehr Trainer des FC Luzern. Die Innerschweizer entlassen den Romand nach dem Abrutschen der Super-League-Mannschaft ans Tabellenende und unbedachten Äusserungen.

Das Ende der Zusammenarbeit ├╝berrascht nicht. Die Anzeichen auf die Trennung hatten sich ├╝bers Wochenende weiter verdichtet. Da waren die erneute sportliche Nullrunde mit der 1:3-Niederlage in Lugano und der Absturz auf den letzten Platz in der Rangliste. Da waren aber auch Aussagen Celestinis, die bei der Vereinsf├╝hrung Unverst├Ąndnis ausgel├Âst hatten.

In einem in der Freitags-Ausgabe der „Luzerner Zeitung“ gedruckten Interview hatte sich Celestini ├╝ber seine Vorgesetzten so ge├Ąussert: „Remo Meyer (Sportchef, Red.) kann machen, was er will. Stefan Wolf (Pr├Ąsident) kann machen, was er will. Mich interessieren nur meine Spieler, meine Mannschaft.“

Wolf nannte die ├äusserungen Celestinis „v├Âllig unn├Âtig“. Zudem sagte er: „Die Aussagen haben uns ├╝berhaupt nicht gepasst. Wir werden das sofort aufnehmen und diskutieren.“ Nach der Niederlage am Sonntag im Tessin sprach der Pr├Ąsident noch deutlichere Worte. „“Wenn man zu wenig Punkte hat und die Leistungen ├╝ber so lange Zeit nicht stimmen, ist der Trainer auch ein Thema.“

Celestini hatte den Trainerposten in Luzern im Januar vergangenen Jahres als Nachfolger des ebenfalls entlassenen Thomas H├Ąberli ├╝bernommen. H├Âhepunkt seiner knapp zweij├Ąhrigen Amtszeit war der Cupsieg im vergangenen Mai. In der Meisterschaft hatte Celestini die Mannschaft auf die Pl├Ątze 5 und 6 gef├╝hrt. Bis zur Winterpause ├╝bernimmt der bisherige U21-Coach Sandro Chieffo die Verantwortung f├╝r das Super-League-Team.

(text:sda/bild:pexels)