20 März 2022

Lugano – Servette: McSorley weist Servette in die Schranken

Der HC Lugano best√§tigt mit einem 4:3-Heimerfolg nach Verl√§ngerung √ľber Servette den Ausw√§rtssieg vom Freitag und zieht mit 2:0 Siegen in die Playoff-Viertelfinals ein.

Die Entscheidung fiel bloss 147 Sekunden der ersten Verlängerung. Verteidiger Santeri Alatalo hämmerte den Puck mit Luganos erstem Torschuss in der Verlängerung in die Maschen. Kurz vorher bot sich Genfs Noah Rod auf der Gegenseite die grosse Möglichkeit, Servette im Playoff-Rennen zu halten.

Eine grosse Befriedigung war das Weiterkommen nat√ľrlich f√ľr Chris McSorley, den Trainer des HC Lugano, der zuvor w√§hrend vielen Jahren den Gen√®ve-Servette Hockey Club zu einem nationalen Spitzenteam geformt hat. Chris McSorley gewann das Coaching-Duell gegen Jan Cadieux, seinen einstigen Spieler. Servette musste im zweiten Achtelfinal-Spiel √ľber weite Strecken auf den Schweden Henrik T√∂mmernes, Genfs wichtigsten Spieler, verzichten. T√∂mmernes zog sich im allerersten Shift der Partie eine Oberk√∂rperverletzung zu.

Schon in der regul√§ren Spielzeit stand Lugano dem Sieg n√§her. Die Tessiner f√ľhrten zweimal (1:0 und 3:2) w√§hrend zw√∂lf Minuten, w√§hrend Servette nach dem Shorthander von Noah Rod nur w√§hrend 46 Sekunden vorne lag. Sieben Minuten und sieben Sekunden vor Schluss der regul√§ren Spielzeit gelang Tanner Richard nach einem Fehler von Goalie Niklas Schlegel der 3:3-Ausgleich. Zwei Sekunden vor Schluss des dritten Drittels traf Elia Riva, der f√ľr Lugano schon zum 3:2 getroffen hatte, noch die Latte.

Damit gehen in der noch jungen Geschichte der Playoff-Vorrunde in der Schweiz die √úberraschungen weiter. Schon letzte Saison, der ersten in der National League mit Achtelfinals, hatten sich die Rapperswil-Jona Lakers als Zehnter gegen Biel und Bern als Neunter gegen Davos durchgesetzt.

(text:sda/bild:unsplash)