24 Januar 2024

Lokf├╝hrer-Streik im Personenverkehr in Deutschland hat begonnen

Bundesweit hat am fr├╝hen Mittwochmorgen bei der Deutschen Bahn der Streik der Lokf├╝hrer im Personenverkehr begonnen. Der Notfahrplan f├╝r den DB-Personenverkehr sei wie geplant angelaufen, erkl├Ąrte die Deutsche Bahn.

Im gesamten Fern- und Regionalverkehr komme es bis einschliesslich Montag zu massiven Beeintr├Ąchtigungen durch den Streik der Lokf├╝hrergewerkschaft GDL.

Die Bahn erkl├Ąrte, mit dem Notfahrplan biete das Unternehmen „den Fahrg├Ąsten im Fern-, Regional- und S-Bahn-Verkehr ein stark reduziertes, aber verl├Ąssliches Angebot an Fahrten“. Die Bahn rate Reisenden im Fernverkehr, fr├╝hzeitig einen Sitzplatz zu reservieren. Im Regionalverkehr sei es das Ziel, ein stark reduziertes Angebot zu fahren. „In welchem Umfang dies m├Âglich ist, unterscheidet sich regional stark“, erkl├Ąrte die Bahn. Sie empfahl, sich 24 Stunden vor Fahrtantritt ├╝ber die geplante Verbindung zu informieren.

Die GDL hatte zu dem Ausstand aufgerufen, der um 02.00 Uhr im Personenverkehr begann. Enden soll der Streik am Montag um 18.00 Uhr. Der G├╝terverkehr der Bahn wird bereits seit Dienstag um 18.00 Uhr bestreikt.

In der aktuellen Tarifrunde bei der Bahn, die Anfang November begonnen hatte, ist der Mega-Streik der vierte: Im November und Dezember untermauerte die Gewerkschaft ihre Forderungen mit einem je eint├Ągigen Warnstreik, im Januar folgte ein dreit├Ągiger Ausstand. Kernforderung der GDL ist eine Absenkung der Wochenarbeitszeit von 38 auf 35 Stunden. Die Bahn bietet bislang ein Wahlmodell zur Arbeitszeitreduzierung um eine Wochenstunde ab 2026.

(text:sda/bild:pixabay)