24 M├Ąrz 2022

Lob und Kritik f├╝rs geplante Inseli-Areal in Konolfingen

Bei der Umfrage zur Neugestaltung des Inseli-Areals in Konolfingen gingen bei der Gemeinde ├╝ber 100 R├╝ckmeldungen ein. Ein Viertel davon ├Ąusserte sich kritisch zu den Pl├Ąnen. Der Knackpunkt d├╝rfte der L├Ąrm sein. Wie bereits bei der Vorstellung des Projekts wurden von der Anwohnerschaft Vorbehalte gemacht gegen├╝ber dem L├Ąrm. Dem will der Gemeinderat mit einer Hunde-Security und langsamerem Verkehr entgegenwirken. Die Hunde-Security ist bereits seit Jahren im Einsatz. Tempo 30 ist aufgegleist und sollte noch dieses Jahr umgesetzt werden. Gemeinderat Simon Buri (GLP): „Da haben wir die Hoffnung, dass es hilft, den L├Ąrm zu reduzieren.“ Gemeinderat Buri freut sich ├╝ber die hohe Beteiligung der Bev├Âlkerung an der Umfrage: „Eine grunds├Ątzliche Unterst├╝tzung f├╝r das Projekt ist da.“ Kritik gab es seitens der bereits bestehenden Restaurationsbetriebe. Da geht es um die Buvetten des Tennis- und Fussballclubs. „Das ist sehr kritisch aufgefasst worden“, so Buri. Die M├Âglichkeit eines Neubaus mit einer zentralen Restauration f├╝r das gesamte Areal stiess auf Ablehnung. „Die Clubs wollen ihr Clublokal nicht verlieren, das verstehen wir. Es war nie die Absicht des Gemeinderats, sie ihnen wegzunehmen“, sagt Buri. Die Vereine seien sehr zufrieden, wie sie heute eingerichtet sind. Deshalb sei ein Um- oder Neubau f├╝r sie kein Thema. Sollte sich daran etwas ├Ąndern, werde die Gemeinde die Vereine selbstverst├Ąndlich einbeziehen, so Buri. Von den R├╝ckmeldungen waren 25 Prozent kritisch, 60 Prozent positiv. Begr├╝sst werde, dass auf dem Inseli-Areal ein Begegnungsort f├╝r alle entstehen soll. F├╝r die Weiterarbeit sollen Anwohner:innen in der Projektphase einbezogen werden. Daf├╝r w├╝rden sich gen├╝gend Leute zur Verf├╝gung stellen. Auf keine Begeisterung stiess die freiwillige Mitarbeit (Abfalleimer leeren, Kontrollg├Ąnge durchf├╝hren) auf dem Areal. 93 Prozent der Befragten beantworteten dies mit Nein. Vermisst wurde von den Befragten ein ├Âffentliches WC auf dem Gel├Ąnde. Dies soll noch dieses Jahr mittels einer mobilen L├Âsung behoben werden. Kritisiert wurde auch, dass keine Leichtathletik-Anlage geplant ist. Gemeinderat Buri begr├╝ndet dies so: „Solche Anlagen existieren bei den Schulh├Ąusern. Es macht kaum Sinn im Inseli auch noch ein Leichtathletik-Angebot zu realisieren.“ Daf├╝r wird in der Umfrage der Nutzen der geplanten Finnenbahn hinterfragt. Das Parkieren auf dem Areal soll k├╝nftig kosten. Simon Buri sagt: „Das wurde von vielen positiv aufgenommen, aber es gab auch Kritik. Wir k├Ânnen aber schon jetzt sagen, das werden moderate Parktarife sein.“ Ab wann das Parkieren auf dem Inseli-Areal kosten wird, werde noch kommuniziert. Es werde aber nicht mehr dieses Jahr eingef├╝hrt. Die Antworten aus der Umfrage fliessen nun in die Projekte ein. Grunds├Ątzlich h├Ąlt der Gemeinderat an seiner Inseli-Strategie fest. Im Verlauf des Jahres werde die Endstrategie f├╝r das Areal gesch├Ąrft und danach vorgestellt.

(text:pd/bild:beo)