10 Februar 2022

Lehrstellensituation trotz Pandemie insgesamt stabil

Die Lehrstellensituation ist im laufenden Jahr stabil. Insgesamt hat sich die Berufsbildung in der Corona-Zeit als krisenresistent erwiesen.

Gem├Ąss ersten Trendmeldungen aus den Kantonen per Ende Januar verl├Ąuft die Lehrstellenbesetzung vergleichbar wie in den Vorjahren, wie das Staatssekretariat f├╝r Bildung, Forschung und Innovation am Donnerstag schrieb. F├╝r den Lehrbeginn 2022 seien aktuell 30ÔÇÖ000 Lehrstellen ausgeschrieben, weitere offene Lehrstellen k├Ąmen laufend dazu. Erste verl├Ąssliche Zahlen ├╝ber die Anzahl abgeschlossener Lehrvertr├Ąge w├╝rden im Fr├╝hling vorliegen.

In der Deutschschweiz sei die Lehrstellenvergabe traditionell bereits weiter vorangeschritten. In der lateinischen Schweiz beginne der Rekrutierungsprozess jeweils sp├Ąter.

Das Mandat der Task Force „Perspektive Berufslehre“ sei per 15. November 2021 beendet worden. Dies unter der Voraussetzung, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetze und die pandemische Lage nicht wieder zu einschneidenden Massnahmen zwinge. Die Tripartite Berufsbildungskonferenz (TBBK) habe die Weiterf├╝hrung von Aufgaben der Task Force, namentlich die Beobachtung des Lehrstellenmarktes, ├╝bernommen. So sei gew├Ąhrleistet, dass bei Bedarf jederzeit Massnahmen zur Stabilisierung des Lehrstellenmarkts ergriffen werden k├Ânnen.

Die Kantone, Organisationen der Arbeitswelt sowie die Lehrbetriebe setzten sich laut Mitteilung daf├╝r ein, dass Berufswahl und Lehrstellenbesetzung m├Âglichst erfolgreich verlaufen. F├╝r eine erfolgreiche Berufswahl und Lehrstellensuche lohne es sich, fr├╝hzeitig eine Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung zu kontaktieren sowie sich selber ein Bild von der Arbeitswelt zu machen, dazu geh├Ârten Informationsanl├Ąsse in Unternehmen, Schnupperlehren und der Besuch von Berufsbildungsmessen.

(text:sda/bild:unsplash)