14 Dezember 2021

Lehrer-Dachverb├Ąnde fordern Massnahmen auf Bundesebene

Die Lehrer-Dachverb├Ąnde der Deutsch- und der Westschweiz haben ihre Forderung nach einer Koordination der Massnahmen zur Pandemiebek├Ąmpfung auf Bundesebene bekr├Ąftigt. Einheitliche Massnahmen h├Ątten sich in den vergangenen Monaten bew├Ąhrt.

Kurz vor den Weihnachtsferien und angesichts der extrem hohen t├Ąglichen Infektionszahlen von Kindern und Jugendlichen sowie der zus├Ątzlichen Bedrohung durch Varianten wie Omikron m├╝ssten wirksame Massnahmen getroffen werden, um die Fallzahlen f├╝r das neue Jahr drastisch zu vermindern.

Auf diese Weise k├Ânnten die Schulen offen bleiben und weiterhin ein sicherer Lern- und Arbeitsort sein, heisst es in der Mitteilung von Lehrerinnen und Lehrer Schweiz (LCH) und des Syndicat des Enseignants-es Romand-es (SER) vom Dienstag.

Konkret gefordert werden von Bund und Kantonen CO2-Sensoren, Luftfilter oder L├╝ftungen, repetitive Reihentests an allen Schultagen und das Tragen von Masken, wo dies epidemiologisch sinnvoll sei. Dies m├╝sse einheitlich beschlossen und eingef├╝hrt werden.

Die Zunahme der Quarant├Ąnef├Ąlle von Sch├╝lerinnen, Sch├╝lern und Lehrpersonen in den letzten Wochen h├Ątten das Schulsystem stark ersch├╝ttert. Die unvorhersehbaren Ausf├Ąlle und Absenzen w├╝rden die Schulen an die Grenzen des Machbaren bringen.

Zwar seien Kantone zust├Ąndig f├╝r die Bildung und die Schulen vor Ort. Die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen m├╝ssen jedoch ein nationales Anliegen sein und auch entsprechend gesteuert werden. Massnahmen sollten deswegen in allen Kantonen koordiniert sein und vom Bund vorgeschrieben werden.

(text:sda/bild:unsplash)