Lancierung der Stadtklima-Initiative in Thun
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(03:09)
Eine Allianz aus Grünen, jungen Grünen und Verbänden hat in Thun die Stadtklima-Initiative lanciert. Diese fordert eine klimaangepasste Siedlungsgestaltung, um Schäden durch Extremwetterereignisse wie Hitzewellen oder Starkniederschläge zu reduzieren und die allgemeine Lebensqualität der Thuner Bevölkerung zu steigern.
Konkret strebt die Initiative den Erlass eines Reglements mit Hitzeschutzmassnahmen an. Zu den Forderungen gehören die Entsiegelung von jährlich mindestens 0.5% der Strassenfläche sowie die Steigerung der Anzahl Bäume um mindestens 0.5% pro Jahr. Ausserdem sollen Begegnungsräume geschaffen, dem Prinzip der Schwammstadt Rechnung getragen und neue Wasserflächen und Beschattungselemente geschaffen werden.
«Durch all diese Massnahmen schützen wir nicht nur die Thuner Bevölkerung vor den Folgen der Klimakrise, sondern schaffen auch einladende Orte für Begegnung, Austausch und sichere Spielräume für Kinder», meint Lea Schütz, Co-Präsidentin der Grünen Stadt Thun.
Dass Stadtklima-Initiativen funktionieren, haben bereits verschiedene Beispiele aus anderen Städten gezeigt. Magdalena Erni, Campaignerin beim Verein umverkehR, der bereits in 13 Gemeinden entsprechende Initiativen eingereicht hat, meint: «Dank Stadtklima-Initiativen werden schon heute in der ganzen Schweiz zusätzliche Bäume gepflanzt, Strassenflächen entsiegelt und der öffentliche Raum begrünt. Dass mit Thun eine weitere Stadt dazukommt, ist ein starkes Zeichen für lebenswerte Städte.»
Nun hat das Initiativkomitee maximal ein Jahr Zeit, um mindestens 1’600 Unterschriften zu sammeln.
(text:jkä/bild:zukunftsgrafik 2045, zvg grüne)