21 MĂ€rz 2022

Ryan Regez ist Gesamtweltcupsieger

Ryan Regez kĂŒrt sich am Weltcup-Finale der Skicrosser in Veysonnaz mit einem 8. Platz zum Gesamtweltcupsieger. Bei den Frauen fĂ€hrt Fanny Smith zum Saisonabschluss als Dritte noch einmal auf das Podest.

FĂŒr einen kurzen Moment herrschte in der FrĂŒhlingssonne von Veysonnaz im Kampf um den Gesamtweltcupsieg bei den MĂ€nnern Konfusion. Terence Tchiknavorian, Regez‘ einzig verbliebener Konkurrent, stĂŒrzte im Achtelfinal und schied damit vermeintlich aus dem Duell um die grosse Kugel aus. Doch wegen eines Jury-Entscheides tauchte der Name Tchiknavorian plötzlich doch in den Vierterfinal-Heats auf.

Wenig spĂ€ter gab es an Regez‘ zweitem Grosserfolg in diesem Winter nichts mehr zu rĂŒtteln. WĂ€hrend der Berner OberlĂ€nder in die Halbfinals einzog, trat Tchiknavorian nicht mehr an. Damit entschied Regez wie sein heutiger Trainer Mike Schmid vor zwölf Jahren wenige Wochen nach dem Olympiarennen auch den Kampf um den Gewinn des Gesamtweltcups fĂŒr sich.

Bester Schweizer war wie bei der Walliser Derniere im Vorjahr Jonas Lenherr. Der St. Galler, der die erste SaisonhĂ€lfte nach seinem 2. Platz im Gesamtweltcup des Vorwinters wegen den Nachwirkungen eines Kreuzbandrisses verpasst hatte und nicht fĂŒr die Olympischen Spiele aufgeboten wurde, verfehlte das Podest auf der böse aufgeweichten Piste als Vierter um zwei Hundertstel.

Den Sieg holte sich der Schwede David MobÀrg, der zuletzt auch in Arosa zweimal triumphiert hatte. Dieses Mal verwies er den Italienerin Simone Deromedis und den Kanadier Brady Leman auf die weiteren PlÀtze.

Alex Fiva, in Peking Olympiazweiter hinter Regez, blieb bereits in den Achtelfinals hĂ€ngen. Die Frage ĂŒber einen möglichen RĂŒcktritt beantwortete der 36-jĂ€hrige BĂŒndner Familienvater, der nach wie vor Teilzeit als Informatiker arbeitet, indes ziemlich eindeutig: „Ich bin immer noch ziemlich motiviert und sehr happy. Die Familie sagt, sie unterstĂŒtze mich noch einmal.“

Fivas Kantonskollege Armin Niederer, der es nicht in die K.o.-Duelle schaffte, bestritt derweil in einem Retro-Outfit seine Abschiedsfahrt. Der 35-JĂ€hrige tritt 15 Jahre nach seinem Weltcup-DebĂŒt mit drei Weltcupsiegen und 14 PodestplĂ€tzen im GepĂ€ck ab.

(text:sda/bild:sda)