10 März 2024

Kritik von links bis rechts am Entwurf f√ľr mehr Sonntagsarbeit

Die geplante Lockerung des Sonntagsarbeitsverbot in st√§dtischen touristischen Hotspots st√∂sst auf einigen Widerstand: Den B√ľrgerlichen und den St√§dten geht die √Ėffnung zu wenig weit, die Linken und Gewerkschaften wehren sich gegen jegliche Aufweichung.

Mit der Revision der Verordnung des Arbeitsgesetzes will das Departement f√ľr Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) die Voraussetzung schaffen, dass L√§den „in st√§dtischen Quartieren mit internationalem Tourismus“ w√§hrend des ganzen Jahres Arbeitnehmende an Sonntagen besch√§ftigen d√ľrfen.

Die Ausnahme w√§re jedoch auf St√§dte mit mehr als 60’000 Einwohnern beschr√§nkt. Ausserdem m√ľsste der Anteil der ausl√§ndischen Hotelg√§ste mindestens 50 Prozent betragen.

Die b√ľrgerlichen Parteien und die St√§dte- und Tourismusverb√§nde begr√ľssen das Vorhaben zwar grunds√§tzlich. Alle fordern sie jedoch verschiedene Anpassungen. Die Gr√ľnen und die Gewerkschaften lehnen eine Aufweichung des Sonntagsarbeitsverbots durchwegs ab.

Bildlegende: die Stadt Luzern k√∂nnte von den √Ąnderungen profitieren

(text:sda/bild:keystone)