28 April 2021

83% der Schweizer bangen um Artenvielfalt

Die Schweizerinnen und Schweizer machen sich Sorgen um die Folgen des Klimawandels: 83 Prozent fĂĽrchten einen RĂĽckgang der Artenvielfalt. 78 Prozent rechnen damit, dass extreme Wetterereignisse wie Starkregen oder DĂĽrren zunehmen. Das sind Ergebnisse aus dem „Energie-Trendmonitor Schweiz 2021“. DafĂĽr wurden 1’000 Konsumenten von einem Marktforschungsinstitut im Auftrag von Stiebel Eltron befragt.

„Wie das Bundesamt fĂĽr Meteorologie berichtet, ist die Schweiz von der globalen Erwärmung besonders stark betroffen“, sagt Patrick Drack, GeschäftsfĂĽhrer von Stiebel Eltron Schweiz. Als Hauptursache gilt der Ausstoss von Treibhausgasen. Der grösste Teil der CO2-Emissionen stammt in der Schweiz aus dem Energieverbrauch. Dabei entfällt rund ein Drittel des Gesamtenergieverbrauchs auf die privaten Haushalte.

„Das Potential der Konsumentinnen und Konsumenten, den CO2-Ausstoss der Schweiz zu senken, ist enorm“, erklärt Patrick Drack. „Im Heizungskeller verbrauchen private Haushalte die meiste Energie. Wer hier auf erneuerbare Technologien umstellt, kann die CO2-Emissionen fĂĽr Heizen und Warmwasser weitgehend ausschalten.“

Wärme aus Erdreich und Grundwasser nutzen

Jedem zweiten Schweizer ist bereits bekannt, dass eine Wärmepumpenheizung auf das Verbrennen klimaschädlicher fossiler Energien wie Erdöl und Erdgas verzichtet. Die Wärme wird stattdessen nach dem Prinzip eines umgekehrten Kühlschranks aus dem Grundwasser, dem Erdreich oder der Umgebungsluft gewonnen. Der für den Antrieb erforderliche Strom stammt zunehmend aus erneuerbaren Quellen und ist heute schon zu 100 Prozent klimafreundlich, wenn er von der eigenen Photovoltaikanlage erzeugt wird.

Bedeutung von Klimaschutz beim Heizen erkannt

Die Bevölkerung hat den Zusammenhang von Klimaschutz, Artenvielfalt und ihrem eigenen Beitrag offenbar erkannt: 77 Prozent der Schweizerinnen und Schweizer halten klimafreundliches Heizen fĂĽr wichtig. 59 Prozent sind damit einverstanden, kĂĽnftig komplett auf Ă–l- und Gasheizung zu verzichten – auch im Altbau. „Das sind sehr gute Nachrichten fĂĽr das Klima“, sagt Drack. „Wichtig fĂĽr Hausbesitzer zu wissen: Egal, welches Heizsystem bis jetzt installiert war, eine Wärmepumpe lässt sich daran koppeln. Bei einer geplanten Sanierung beraten unsere Experten, welche neue Anlage die jeweils richtige ist und welche Fördermöglichkeiten die Konsumenten bekommen.“

(text:sda/bild:pixabay)