5 November 2022

Klima-Aktivisten kleben sich in Madrid an Goya-GemÀlden fest

Zwei Klima-Aktivisten haben sich im Prado-Museum in Madrid an die Rahmen zweier berĂŒhmter Bilder des spanischen Meisters Francisco de Goya geklebt. Auf die Wand zwischen den GemĂ€lden “Die nackte Maja” und “Die bekleidete Maja” schrieben sie “+ 1,5 C”, wie auf Videobildern zu sehen war. Im Pariser Klimaabkommen von 2015 ist das Ziel festgehalten, die ErderwĂ€rmung möglichst bei 1,5 Grad zu stoppen und damit die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu verhindern. Es gilt inzwischen jedoch als wahrscheinlich, dass sich das Klima wesentlich stĂ€rker erwĂ€rmen wird.

Die beiden jungen Leute trugen Hemden mit dem Aufdruck “Futuro Vegetal” (Pflanzliche Zukunft). Diese Gruppe kĂ€mpft nach eigenen Angaben gegen die Klimakrise, indem sie fĂŒr eine Landwirtschaft mit nur noch pflanzlichen Erzeugnissen eintritt.

Auch in Deutschland und anderen europĂ€ischen LĂ€ndern hatten sich Aktivisten und Aktivistinnen vor der am Sonntag in Ägypten beginnenden 27. Weltklimakonferenz an GemĂ€lden festgeklebt oder sie mit Lebensmitteln bespritzt, wie etwa im Museum Barberini in Potsdam, wo ein Monet-GemĂ€lde mit Kartoffelmus beworfen wurde. Keines der GemĂ€lde war beschĂ€digt worden, weil sie durch Glas geschĂŒtzt waren.

(text:sda/bild:unsplash-symbolbild)