31 März 2026

Keine Zweitwohnungen mehr in neun weiteren Gemeinden

In mehreren Schweizer Gemeinden ist der Anteil an Zweitwohnungen neu über die 20-Prozent-Grenze gestiegen. Dazu gehören Seehof und Ligerz im Kanton Bern, Lostallo in Graubünden, Céligny in Genf, Muzzano und Tenero-Contra im Tessin, Mauraz in der Waadt sowie Moutier im Jura. Auch Locarno weist neu einen Anteil von über 20 Prozent auf. Damit gilt in insgesamt 331 vorwiegend alpinen Gemeinden ein weitreichendes Bauverbot für neue Zweitwohnungen mit wenigen Ausnahmen.

Grund dafür sind unter anderem aktualisierte Daten und Gemeindefusionen. Dies geht aus der Auswertung der Wohnungsinventare der Gemeinden durch das Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) hervor. Gleichzeitig fällt das Verbot in Schelten und Nods im Kanton Bern sowie in Pleigne im Jura weg, da ihr Anteil wieder unter 20 Prozent gesunken ist.

(text:sda&pmu/bild:unsplash)