Keine Vertragsverlängerung mit Assistenztrainer
Wacker Thun gibt bekannt, dass der zum Saisonende auslaufende Vertrag mit Assistenztrainer Slavko Ćorluka nicht verlängert wird.
Slavko hatte bereits Ende letzten Jahres signalisiert, dass er sein Engagement im Handballsport künftig reduzieren möchte. Neben seiner Funktion als Assistenztrainer ist er hauptberuflich als Arzt am Spital Thun tätig. Nach drei intensiven Jahren im Spitzensport bei Wacker Thun spürte er, dass er der Aufgabe nicht mehr mit der gleichen Energie gerecht werden kann – und zog daraus die faire Konsequenz gegenüber der Mannschaft und dem Verein. Slavko hat sich in Absprache mit dem Trainerduo Carreño/Badertscher und der sportlichen Leitung von Wacker Thun dazu entschieden, seinen Vertrag nicht zu verlängern.
«Ich bin Wacker Thun sehr dankbar für drei tolle Saisons. Ein grosser Dank gilt auch meinem Arbeitgeber, der Orthopädie am Spital Thun, die mir diese Doppelbelastung überhaupt erst ermöglicht hat. Ich bin stolz auf die Spieler – wir haben bei nicht immer einfachen Rahmenbedingungen stets professionell gearbeitet, was sich im Cupfinal der letzten Saison und der aktuellen Tabellenplatzierung widerspiegelt. Ein besonderer Dank geht an Remo Badertscher – wir sind als Trainerduo durch Höhen und Tiefen gegangen und haben die Mannschaft Schritt für Schritt weiterentwickelt – die aktuelle Saison ist der beste Beweis dafür. Ich danke der ganzen Wacker-Familie von Herzen und sage nicht Adieu, sondern auf Wiedersehen», so Slavko Corluka.
Wacker Thun bedankt sich bei Slavko herzlich für sein grosses Engagement in den vergangenen drei Jahren. In dieser Zeit hat er wesentlich dazu beigetragen, die Mannschaft trotz schwieriger Rahmenbedingungen auf Kurs zu halten und sportlich weiterzuentwickeln. Auch dank seiner Mitwirkung liegt das Team in der laufenden Saison aktuell auf dem sehr erfreulichen vierten Tabellenplatz – ein Beleg für die kontinuierliche und gute Arbeit im Trainerstab.
«Slavko hat seit seinem Amtsantritt enorm viel investiert und war immer mit Herzblut dabei. Mit seiner menschlichen Art hat er wesentlich zum guten Team-Spirit beigetragen und in unserem Verein viele Freunde gewonnen», äussert sich der sportliche Leiter Roman Caspar.
(text:pd/bild:website)