4 Juli 2023

Keine Verletzten bei Bruchlandung mit Helikopter der Air Zermatt

Mit einem Helikopter der Air Zermatt ist es am Dienstagmorgen auf der italienischen Seite des Monte-Rosa-Massivs zu einem Landeunfall gekommen. Die f├╝nf Personen an Bord blieben alle unverletzt. Die Maschine wurde vollst├Ąndig zerst├Ârt.

Der Helikopter geriet kurz vor acht Uhr im Anflug zur Landung auf dem Col Gnifetti auf fast 4500 Meter H├Âhe in einen Luftwirbel und schlug in der Folge hart auf, wie die Air Zermatt mitteilte. Dabei touchierten die Rotorbl├Ątter das Gel├Ąnde und der Helikopter kippte zur Seite.

Der Pilot, der Flughelfer und die drei Arbeiter an Bord seien alle unverletzt geblieben, hiess es weiter. Bei dem Flug handelte es sich um einen Personentransport mit Glaziologen. Der Helikopter war auf dem Weg zur Margherita-H├╝tte, der h├Âchstgelegenen Bergh├╝tte Europas.

Der Helikopter vom Typ H125 AS350 B3 Ecureuil des Herstellers Airbus erlitt beim Unfall einen Totalschaden. Die Maschine sei f├╝r kommerzielle Fl├╝ge und nicht f├╝r Rettungsfl├╝ge eingesetzt worden, sagte Philipp Perren, Verwaltungsratspr├Ąsident von Air Zermatt, der Nachrichtenagentur Keystone-SDA auf Anfrage. “Der Unfall hat daher keinerlei Auswirkungen auf unsere Rettungseins├Ątze”, f├╝gte er hinzu. Die Flotte der Air Zermatt umfasste vor dem Unfall elf Helikopter.

Der Unfall wird von der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) untersucht. Italienische und ├Âsterreichische Medien hatten zuvor von einem Absturz eines Helikopters mit einer schwer verletzten Person und einem Rettungseinsatz in der Region berichtet.

(text:sda/bild:keystone)