5 November 2026

Keine Einsprachen gegen das Bauprojekt «Direttissima»

Das Projekt «Direttissima», der Ersatzneubau der Sillerenbahn in Adelboden, erreicht den nächsten wichtigen Meilenstein: Gegen das im Oktober bei der Gemeinde öffentlich aufgelegte Bauprojekt sind keine Einsprachen eingegangen. Damit ist ein weiterer zentraler Schritt im Bewilligungsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Parallel dazu führt die Bergbahnen Adelboden AG (BAAG) die Kapitalerhöhung zur Finanzierung des Projekts weiter.

Ein weiterer erfreulicher Fortschritt für die «Direttissima», den Ersatzneu der Sillerenbahn in Adelboden: Die öffentliche Auflage ist am 23. Oktober 2026 offiziell zu Ende gegangen – ohne Einsprachen. Die Bergbahnen Adelboden AG (BAAG) wurde von den Behörden offiziell darüber informiert. Nach dem Einverständnis aller vom Projekt betroffenen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer bestätigt dieses Ergebnis die breite Abstützung des Vorhabens durch die lokale Bevölkerung. Dass zudem weder Umwelt- noch Landschaftsschutzorganisationen Einsprache erhoben haben, zeugt von der Qualität des erarbeiteten Projekts. «Diese positive Entwicklung gibt uns zusätzlichen Rückenwind und Motivation, die Direttissima weiter vorantreiben», sagt Nicolas Vauclair, Geschäftsführer der BAAG und CEO der operativ tätigen Tochtergesellschaft, Bergbahnen Adelboden-Lenk AG.

Das vom Bundesamt für Verkehr (BAV) Anfang Septembers eröffnete Plangenehmigungsverfahren läuft nun weiter. Zunächst prüfen die kantonalen Fachstellen das eingereichte Dossier. Ihre Rückmeldungen in Form einer Gesamtbeurteilung sollen bis zum 4. Dezember 2026 beim BAV vorliegen. Anschliessend werden sich voraussichtlich bis Ende Januar 2027 die zuständigen Bundesbehörden dazu äussern. Danach wird das BAV die Plangenehmigung, die eigentliche Konzession für die neue Bahn, erteilen. Über den Fortgang des Verfahrens wird laufend informiert. Sicher ist: «Im Frühjahr 2027 wollen wir mit dem Bau der Bahn beginnen und werden alles in unserer Kompetenz stehende unternehmen, um eine Teileröffnung im Dezember 2027 zu erreichen. Natürlich im Wissen, dass dieser Fahrplan extrem ambitioniert sein wird», so Vauclair.

Parallel zur Konkretisierung des Projekts führt die BAAG ihre laufende Kapitalerhöhung weiter. Jetzt, wo das Projekt konkret wird, soll die Eigenkapitalbasis weiter gestärkt werden. «Dass die öffentliche Auflage ohne Einsprachen abgeschlossen werden konnte, ist aussergewöhnlich und ein starkes Zeichen für unser Projekt. Diesen Schwung wollen wir mitnehmen – auch bei der Finanzierung. Jede zusätzliche Beteiligung stärkt unsere Eigenmittel», sagt René Müller, Verwaltungsratspräsident der BAAG.

(text:pd/bild:zvg adelboden bergbahnen ag)