31 Juli 2023

Kartografie von La Chaux-de-Fonds NE soll SchÀden aufzeigen

Die Behörden von La Chaux-de-Fonds NE haben das vom Sturm betroffene Gebiet kartiert. Die bisher geschĂ€tzten GebĂ€udeschĂ€den von 70 bis 90 Millionen Franken „scheinen ziemlich genau zu sein“, sagte GemeindeprĂ€sident Jean-Daniel Jeanneret.

Die Bilder des Gebiets wĂŒrden derzeit ausgewertet, sagte Jeanneret in einem am Montag publizierten Interview mit den Westschweizer Tamedia-Zeitungen „24 Heures“ und „Tribune de GenĂšve“. Mit den exakten Zahlen rechnet er in den kommenden Tagen.

Die kantonale GebÀudeversicherung ging bisher von einer Schadenssumme an GebÀuden zwischen 70 bis 90 Millionen Franken aus. Der GemeindeprÀsident betonte, dass die Gesamtkosten des Sturms viel höher ausfallen werden. Nicht inkludiert seien SchÀden, welche Privat- und Hausratsversicherung betreffen.

Beim Sturm vom 24. Juli wurden mindestens 1600 Hektaren Wald beschĂ€digt. „Die zu bergende Holzmenge entspricht der Produktion des gesamten Kantons Neuenburg fĂŒr ein Jahr“, sagte Jeanneret. PrioritĂ€t hĂ€tten aber die AufrĂ€um- und Sicherungsarbeiten der GebĂ€ude. Der GemeindeprĂ€sident hofft, dass in der Stadt Ende dieser Woche wieder etwas NormalitĂ€t einkehrt.

Das Erbe der Unesco-Stadt blieb verschont. Die Sammlungen der Museen seien nicht betroffen, ebenso wenig wie die HĂ€user des Architekten Le Corbusier. „Selbst die Kirche in Les Éplatures, die ihren Glockenturm verloren und schwere SchĂ€den erlitten hat, ist nicht gefĂ€hrdet“, sagte Jeanneret.

Der Sturm traf die Stadt im Kanton Neuenburg mit Windböen von ĂŒber 200 Kilometer pro Stunde. Ein Mensch kam ums Leben. Rund 40 Personen wurden verletzt.

(text:sda/bild:keystone)