15 Februar 2023

Kanton Bern zeigt sich solidarisch

Am 6. Februar 2023 hat ein Erdbeben die syrisch-t├╝rkische Grenzregion ersch├╝ttert. Der Regierungsrat hat entschieden, ausgew├Ąhlte Organisationen bei der Leistung von Nothilfe mit Beitr├Ągen aus dem Lotteriefonds zu unterst├╝tzen.

Unterst├╝tzung erh├Ąlt das Schweizerische Rote Kreuz (SRK), das Nothilfe in der T├╝rkei leistet. Einsatzkr├Ąfte sind ins Erdbebengebiet gereist, darunter auch Rettungshundeteams von Redog. Weitere Delegationen des SRK sind in betroffenen Provinzen im S├╝den und S├╝dosten der T├╝rkei und leisten Erste-Hilfe-Eins├Ątze und stellen Lebensmittel sowie Zelte f├╝r notleidende Menschen bereit. In kleinerem Umfang sind auch in Syrien Erste-Hilfe-Eins├Ątze im Gang. Die Durchf├╝hrung des Nothilfeeinsatzes des SRK wird mit 500’000 Franken aus dem Lotteriefonds unterst├╝tzt.

Zudem werden Nothilfeleistungen der Stiftung SOS-Kinderdorf Schweiz mit einem Beitrag von 250’000 Franken aus dem Lotteriefonds unterst├╝tzt. Das SOS Kinderdorf ist seit Jahren in Teilen Syriens t├Ątig und gut vernetzt. Viele Menschen haben durch das Erdbeben ihre Unterkunft verloren oder mussten diese aus Sicherheitsgr├╝nden verlassen. Mit dem Beitrag werden Hilfeleistungen f├╝r Menschen, die in Notunterk├╝nften leben, unterst├╝tzt.

┬źDas Ausmass dieser Naturkatastrophe ist verheerend. Die vielen Toten und Verletzten und die prek├Ąren Bedingungen, unter denen die Erdbebenopfer zu leiden haben, machen uns tief betroffen. Es ist wichtig, dass wir solidarisch sind und die notleidenden Menschen rasch unterst├╝tzen┬╗, so Regierungsrat Philippe M├╝ller.

(text:pd/bild:sda)