12 Januar 2022

Kanton Bern legt Voraussetzungen f├╝r repetitive Schultests fest

Schulen k├Ânnen repetitive Coronatests durchf├╝hren, wenn pro Standort mindestens 80 Prozent der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler teilnehmen. Der Schwellenwert stellt die Sinnhaftigkeit der Tests aus epidemiologischer Sicht sicher. Der Regierungsrat hat die Bedingungen f├╝r repetitive Tests an Schulen in der Covid-Verordnung festgelegt. In Vollzugseinrichtungen werden Ausg├Ąnge und Urlaube von eingewiesenen Personen vor├╝bergehend ausgesetzt.

Der Regierungsrat hat entschieden, das Testkonzept des Kantons Bern anzupassen: Den Schulen wird unter bestimmten Voraussetzungen erm├Âglicht, das repetitive Testen auf der Basis der Bundesl├Âsung einzuf├╝hren. Bedingung daf├╝r ist, dass mindestens 80 Prozent der Sch├╝lerinnen und Sch├╝ler teilnehmen. Die Quote bezieht sich auf die einzelnen Schulstandorte und stellt die Sinnhaftigkeit der repetitiven Tests aus epidemiologischer Sicht sicher. ├ťber die Einf├╝hrung der repetitiven Tests entscheiden bei den Volksschulen deren Tr├Ągerschaften, d.h. die Gemeinden (z.B. Gemeinderat). Bei den ├╝brigen Schulen die Schulleitungen. Die Volksschulen werden die Eltern ├╝ber die Absicht des Testens informieren und darauf aufmerksam machen, dass sie sich bei der Schule melden k├Ânnen, wenn sie ihre Kinder nicht testen lassen wollen. Der Kanton Bern h├Ąlt grunds├Ątzlich an der Strategie des Ausbruchstestens fest. Schulen, die am repetitiven Testen teilnehmen, k├Ânnen sich nicht gleichzeitig am Ausbruchstesten des Kantons beteiligen. Die ├änderung tritt ab 13. Januar 2022 in Kraft und gilt bis am 30. April 2022.

(text:pd/bild:unsplash-symbolbild)