19 Dezember 2022

Kampfjet-Absturz: Pilot der Patrouille Suisse vor MilitÀrgericht

Ein 37-jÀhriger Pilot der Schweizer Kunstflugstaffel Patrouille Suisse muss sich seit Montagnachmittag wegen des Absturzes seiner Maschine in Leeuwarden (NL) vor dem MilitÀrgericht in Aarau verantworten. Der Unfall geschah 2016.

Der Auditor (AnklÀger) wirft dem BerufsmilitÀrpiloten fahrlÀssigen Missbrauch und Verschleuderung von Material vor. Angeklagt ist der Mann auch wegen fahrlÀssiger Störung des öffentlichen Verkehrs sowie wegen mehrfacher fahrlÀssiges Nichtbefolgung von Dienstvorschriften. Die Verhandlung vor den MilitÀrgericht 2 dauert mehrere Tage.

WĂ€hrend eines Trainingsflugs fĂŒr die „Netherland Air Force Open Days“ waren am Nachmittag des 9. Juni 2016 zwei Kampfflugzeuge vom Typ „Northrop F-5 E Tiger II“ der Patrouille Suisse in der NĂ€he des LuftwaffenstĂŒtzpunktes Leeuwarden kollidiert.

Der Pilot, der seit 2015 Mitglied der Patrouille Suisse ist, verlor infolge der Kollision die Kontrolle ĂŒber sein Flugzeug. Er betĂ€tigte den Schleudersitz. Beim Abschuss des Schleudersitzes und der nachfolgenden Landung in einem Treibhaus erlitt er leichte Verletzungen.

(text:sda/bild:unsplash)