14 Juni 2022

Kämpfe in Sjewjerodonezk halten an РChemiewerk unter Beschuss

Im ostukrainischen Gebiet Luhansk dauern die Kämpfe um die Stadt Sjewjerodonezk an. Die Lage rund um das örtliche Chemiewerk Azot sei besonders schwer, sagte der Chef der städtischen Militärverwaltung, Olexander Strjuk, am Dienstag im ukrainischen Fernsehen.

Auf dem Werksgel√§nde sollen demnach in Bombenschutzkellern etwa 540 bis 560 Zivilisten ausharren. „Gewisse Vorr√§te wurde im Azot-Werk geschaffen“, sagte Strjuk. Zudem leisteten Polizisten und Milit√§rs so gut wie m√∂glich Hilfe. Das Gel√§nde stehe aber unter st√§ndigem Beschuss.

Strjuk best√§tigte zudem die Zerst√∂rung der dritten und letzten Br√ľcke √ľber den Fluss Siwerskyj Donez. Er sprach auch von weiter andauernden Strassenk√§mpfen zwischen ukrainischen und russischen Einheiten.

Mehr als dreieinhalb Monate nach Kriegsbeginn ist Sjewjerodonezk die letzte Grossstadt im ostukrainischen Gebiet Luhansk, die die ukrainische Armee noch in Teilen kontrolliert. Die Eroberung des gesamten Gebiets ist eines der Hauptkriegsziele Moskaus.

(text:sda/bild:unsplash)