6 Mai 2022

Jil Teichmann scheitert im Halbfinal

Jil Teichmann verpasst im WTA-1000-Turnier in Madrid den Finaleinzug. Die SeelÀnderin muss sich im Halbfinal der Amerikanerin Jessica Pegula 3:6, 4:6 beugen.

Es war eine ungewöhnliche Programmgestaltung fĂŒr den Donnerstag in Madrid. Der Halbfinal zwischen Teichmann und Pegula begann erst 35 Minuten vor Mitternacht. Das lange Warten schien Pegula weniger auszumachen. Die Amerikanerin, die als Nummer 14 in der Weltrangliste 21 PlĂ€tze vor Teichmann liegt, war an diesem spĂ€ten Abend ĂŒber weite Strecken die bessere Spielerin.

Gleichwohl vermochte Teichmann das erste Duell mit der MilliardĂ€rstochter, deren Familie Besitzerin der NHL-Franchise Buffalo Sabres und des NFL-Teams Buffalo Bills ist, bis zum Ende offenzuhalten. In beiden SĂ€tzen glich sie einen frĂŒhen Aufschlagverlust aus, um dann aber ihrer Gegnerin umgehend einen zweiten Servicedurchbruch zuzugestehen.

Teichmann stand zum dritten Mal im Halbfinal eines Turniers der Kategorie 1000. Im MĂ€rz vergangenen Jahres unterlag sie in Dubai der Tschechin Barbora Krejcikova. FĂŒnf Monate spĂ€ter in Cincinnati, Ohio, erreichte sie den Final, den sie gegen die damalige, mittlerweile zurĂŒckgetretene Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty aus Australien verlor.

Der Halbfinal-Einzug in Madrid bringt Teichmann, die in ihren vier Partien zuvor ohne Satzverlust geblieben war, nicht nur ein Preisgeld von 311’000 Euro ein. In der am Montag erscheinenden Rangliste wird sie als Nummer 29 gefĂŒhrt werden und damit so gut klassiert sein wie noch nie. Ende Januar hatte sie wĂ€hrend einer Woche auf Platz 31 gelegen.

Pegula trifft im Final am Samstag auf die Weltranglisten-Zehnte Ons Jabeur aus Tunesien.

(text:sda/bild:sda)