Ist die Thuner Innenstadt zu „eintönig“?
Immer häufiger beobachtet die Thuner SP-Stadträtin Marianna Oesch Bartlome, dass freiwerdende Ladenlokale in der Thuner Innenstadt an „Billig-Dienstleister wie Nagelstudios, Barbershops und Nähateliers“ vermietet werden, wie sie gegenüber Radio BeO erklärt. Dabei fragt sie sich, ob so viele solcher Dienstleistenden nötig sind, wie es um die Arbeitsbedingungen steht und stört sich gleichzeitig ab der „eintönigen“ Innenstadt. Mit einem Postulat will sie, das der Gemeinderat prüft, wie es um die Innenstadt steht und ob die Stadt freiwerdende Lokale selber anmieten und zu fairen Konditionen an lokale Anbieter:innen weitervermieten könnte.
Der Gemeinderat schreibt in seiner Antwort, dass Thun im schweizweiten Vergleich beim Thema „Lädelisterben“ gut dastehe und eine Anmietung durch die Stadt zu einer künstlichen Steigerung der Mietzinsen führen würde. Er schlägt vor das Postulat bei gleichzeitiger Annahme abzuschreiben.
(text:chl/bild:beo)