Interlaken: Ein Töffli für den schönsten Platsch
Spektakuläre Sprünge, schräge Kostüme und eine prominente Jury: Der Arschbombencontest verwandelte das Bödelibad Interlaken am Samstag, 8. August in eine grosse Showbühne. AmcEnde durften Nico Burger und Patrick Luginbühl den begehrten Hauptpreis – ein Piaggio Ciao Jahrgang 1983 – mit nach Hause nehmen.
Zweimal vom 7.5 Meter und einmal vom 10-Meter-Turm springen und danach mit einem Töffli nach Hause fahren: Für Nico Burger und Patrick Luginbühl wurde genau das am Samstag Realität. Das Duo überzeugte beim Arschbombencontest 2026 im Bödelibad Interlaken
Jury und Publikum und sicherte sich den ersten Platz.
Dass es beim Arschbombencontest um weit mehr geht als einen möglichst grossen Platsch, zeigte sich bereits bei den ersten Auftritten. Von KISS-Verkleidungen über Bademäntel und Löwenkostüme bis hin zu aufwendigen Inszenierungen mit Accessoires und sogar einem aufblasbaren Fallschirm: Die Springerinnen und Springer machten den Sprungturm kurzerhand zur Showbühne.
Durch den Anlass führte Nik Hartmann, der mit viel Witz und Charme für beste Unterhaltung zwischen den Sprüngen sorgte. Auch die Jury war prominent besetzt – und jedes Mitglied hatte seine ganz eigene Aufgabe. Häni von Halunke konzentrierte sich auf die Geräuschkulisse beim Eintauchen, Beat Schlatter bewertete die Originalität, Cathia Fercher hatte ein besonderes Auge auf die Outfits und Jean-Claude Galli widmete sich der wohl wichtigsten physikalischen Grösse des Tages: der Fontäne. Mit einer guten Portion Ironie erklärte Galli dem Publikum dabei auch gleich «wissenschaftlich», wie die perfekte Wasserfontäne einer Arschbombe überhaupt zustande kommt.
Gestartet wurde auf drei Metern, danach ging es über fünf und 7,5 Meter immer höher hinaus – bis schliesslich der 10-Meter-Turm wartete.
(text:pd/bild: zvg bödeli bad interlaken)