19 Juli 2022

Infrawerke M√ľnsingen mit solidem Ergebnis im 2021

Im Berichtsjahr erzielten die Infrawerke M√ľnsingen IWM ein solides finanzielles Ergebnis. Der konsolidierte Jahresgewinn betrug CHF 101 911. Die Elektrizit√§tsversorgung weiste einen Verlust von CHF 73 726 aus und die Wasserversorgung von CHF 282 672. Dieser fiel im Vergleich zum Budget aber deutlich tiefer aus als geplant. Die W√§rmeversorgung schliesst mit einem Gewinn von CHF 411 944 ab und das GIS-Kompetenzzentrum mit CHF 46 365.

Im Berichtsjahr haben der Verwaltungsrat und die Gesch√§ftsleitung die Strategie der IWM √ľberpr√ľft. Dabei wurden die Risiken und Chancen im ver√§nderten Umfeld analysiert und die
Stossrichtungen und konkrete Massnahmen f√ľr die IWM festgelegt. Der Massnahmenplan zielt darauf ab, das Kerngesch√§ft der IWM zu st√§rken und die Energiewende in M√ľnsingen zu unterst√ľtzen. Dazu wird die IWM neue Produkte und Dienstleistungen im Bereich PV-Produktion und E-Mobilit√§t anbieten.

Die weitere Entwicklung der W√§rmeversorgung hat dabei hohe Priorit√§t. F√ľr die Erneuerung der W√§rmezentrale Nord wurde bereits ein Zielbild erarbeitet. Das Ergebnis zeigt auf, wie der W√§rmebedarf mit einer kostenoptimalen L√∂sung zu mindestens 90 % mit erneuerbaren Energiequellen abgedeckt werden kann.

Im M√§rz 2022 haben die IWM, der Kanton, das Psychiatriezentrum M√ľnsingen (PZM) und die Stiftung B√§chtelen die Vertr√§ge f√ľr die √úbernahme der Wasserversorgung des PZMs und Stiftung B√§chtelen in der T√§germatt unterzeichnet. Zudem √ľbernimmt die IWM auch die Quelle Lochenberg vom Kanton Bern. Mit dem Anschluss des PZMs und B√§chtelen an das Wassernetz der IWM ergeben sich Synergien im Ausbau und Betrieb der Anlagen. Das PZM kann sich damit von den Versorgungsaufgaben und den steigenden Anforderungen an die Wasserversorgung entlasten.

Aufgrund der aktuellen globalen Energielage ist die IWM schon jetzt von massiv steigenden Gaspreisen betroffen. Das d√ľrfte dann auch bei den Strompreisen der Fall sein, wie der IWM-Gesch√§ftsf√ľhrer Urs W√§lchli gegen√ľber Radio BeO sagte. Bez√ľglich der Versorgungssicherheit im n√§chsten Winter gehen sie heute davon aus, dass sie die n√∂tige W√§rme auch produzieren k√∂nnen. Im √§ussersten Notfall w√ľrden sie auf eine W√§rmeproduktion mit Heiz√∂l zur√ľckgreiffen, so Urs W√§lchli weiter.

(text:pd,ol/bild:beo)